Genußnäherin 50plus.
Meisterin des selbstgenähten unfertigen Unperfekten.
Mein Kleiderschrank ist voll "nichts anzuziehen". Na und?

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28. Februar 2021

ü30blogger/ Blogparade im Februar 2021: Farbe bekennen.

* Werbung - unbeauftragt/unbezahlt - Markennennung*

Das Thema der Blog der ü30-Blogparade lautet in diesem Monat: Farbe bekennen.





 Farbe bekennen bedeutet für mich, sich ehrlich machen, die Wahrheit mal aussprechen.

Na gut, meine Wahrheit ist, das ich in den letzten 20 Jahren knapp 10 Kilo zugenommen habe. 
Früher hat mir  eine 34/36 gepaßt, heute muß es eine größere Größe sein.
Auf der einen Seite ist das nicht viel (ich brauche auch die Gr. 36 nicht mehr) , auf der anderen Seite nervt es mich, weil das eine oder andere Kleidungsstück einfach nicht mehr paßt. Und - wenn ich  Farbbekenne- dann möchte ich schon gerne in das eine oder andere Teil wieder bequem hineinrutschen können ohne die Luft anhalten zu müssen. Nicht mehr, nicht weniger. Ich möchte einfach nur, daß meine Klamotten wieder passen.

Tina hat hier in in ihrem Artikel (klick) vor einiger Zeit dieses leidige Thema, das uns ja alle mehr oder weniger betrifft, schon mal angesprochen. Ehrlich gesagt, ich bekenne Farbe, war das auch der sprichwörtliche "Arschtritt" für mich.

Farbe bekennen: 7000  mit mehr oder weniger Genuß verspeiste Kilokalorien entsprechen einem Kilogramm Körperfett. Ein Beispiel: Eine 100g-Tafel der lila verpackten Schokolade schlägt mit ca.530kcal zu Buche. Dafür muß man schon eine ganze Weile durch "die Botanik dackeln".

Alles Mögliche und auch Unmögliche habe ich schon versucht, wenns ums Essen geht. 
"Friß die Hälfte".O.k., zum Frühstück ein Stück Apfel , dazu Kaffee und Tee, dann halte ich bis Mittag durch.  Intervallfasten ist das zwar nicht, aber ich esse wenig.
Mittags ein "vernünftiges" Essen, aber eben nur eine knappe Portion. Langsam essen und ausfhören, wenns am besten schmeckt. Gut, mache ich auch.
Abends esse ich wenig. 
Was ich garnicht gut vertrage, ist eine Mahlzeit, die nur aus Salat besteht. Ich bin doch kein Schaf.
Also wieder Verzicht und nur eine kleine Portion essen, davon von allem etwas.
Gerne Abends ein Glas guten Rotwein.

Ich bekenne, daß ich mit meiner Methode wenigstens nicht mehr zunehme, aber zum abnehmen genügt das eben nicht.

Also muß ich mich mehr bewegen.

Mein einziger Kauf im Januar und Februar war ein Fitneßarmband, ein nettes kleines Spielzeug. Um Farbe zu bekennen  , ein nerviges kleines Teil, wenn ich mich mal wieder zu wenig bewege, denn  dann fängt es an zu vibrieren.


Irgendwo im Internet las ich davon, daß man, wenn man 10.000 Schritte am Tag geht, auch abnehmen kann. Aha.
Das mußte ich probieren! Obwohl ich schon anfangs Zweifel hatte, denn dann müßten ja alle Postboten und Hundebeitzer gertenschlank sein.....die Antwort lasse ich offen.


In einer Studie aus dem Jahr 2019 (klick) stand, daß 7500 Schritte am Tag ausreichen, um die Gesundheit zu verbessern.
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2011 (klick) wiederum zeigt auf, daß  man für eine  nachhaltige Verbesserung der Gesundheit schon mindestens 15.000 Schritte am Tag gehen müßte.

Nun sind Schritte auch nicht gleich Schritte.
Joggen ist logischer  intensiver als Spazierengehen. Und wie zähle ich z.B. die Schritte und den Kalorienverbrauch beim Langlauf?

Fakt ist und bleibt: Die meisten von uns bewegen  sich zu wenig.

Farbe bekennen!

Die Frau Nähfreundin hat in den vergangenen Tagen das Auto stehen gelassen und ist (fast) alle Wege gelaufen. Jawoll.
Eine recht zeitintensive Sache. 
Ich mußte mich entscheiden ob ich laufe, oder ich ich z.B. blogge oder etwas anderes Schönes mache.
Nun wißt ihr auch den Grund, weshalb ich mich in den letzten Wochen so rar gemacht habe.
Bei jedem (!) Wetter war ich unterwegs. Täglich!

Ich habe mir unter anderem eine schöne Route ausgesucht, die immer am Wald entlang führt und  auf der  ich nicht (!) abkürzen kann.  Zu überwindender Höhenunterschied genau 96 Meter. Ich habs ausgemessen. Da kommt man schon mal ins Schwitzen.


Mein Weg bei Minusgraden und Sonne:




Der gleiche Weg bei grauem Matsch:



Der Himmel mal blau, mal wolkenverhangen...





Nun zu den Fakten (Stand 22. Februar) und meiner "Milchmädchenrechnung".

Seit dem 25. Januar  bin ich 160 km gelaufen.
Wieviel ich ohne den Zwang des Schrittzählers gegangen wäre weiß ich nicht, aber es wäre definitiv weniger gewesen.
Das sind  233000  Schritte, im Durchschnitt 8.300 Schritte pro Tag. Ich habe es also nicht geschafft, die 10.000 Schritte täglich zu gehen, obwohl ich Stunden unterwegs war. 
Fakt und  deprimierend zugleich ist auch, daß mein Schrittzähler nicht alle Schritte zählt.
Beispiel: Ich lege das Fitneßarmband früh im Bad an und laufe noch vor dem Frühstück im Haus hin und her, treppauf und treppab und habe dann  nur 10 Schritte auf dem Zähler? Das kann nicht sein.

Rein rechnerisch waren das in dem Zeitraum insgesamt  ca. 9900  Kilokalorien, durchschnittlich pro Tag 355kcal.


Das Experiment habe ich die gesamte Zeit durchgehalten mit folgenden Ausnahmen:
Immer Freitags hatte ich zu wenig Schritte, denn mir fehlte die Zeit.
Ein Beispiel: Das bißchen Haushalt (Haus mit drei Etagen und vielen Stufen) plus ein Wocheneinkauf im Supermarkt bringen nicht einmal 1800 Schritte. Mehr ist das nicht.

An mehreren Tagen haben wir ausgiebige Langlauftoren gemacht.  Das war viel anstrengender als nur Schritte zu gehen, dennoch hatte ich  weniger als 10000 Schritte auf dem Zähler. Mein Mann meinte tröstend, daß diese Tage dafür doppelt zählen. 

Wenn es nun also stimmt, daß 7000 kcal einem Kilogramm Körperfett entsprechen,  dann müßte ich ja rein rechnerisch bei gleichem Essverhalten bis heute mindestens ein Kilogramm abgenommen haben. Oder wenigstens ein bißchen, denn ich habe mich ja definitiv mehr bewegt als normalerweise.

Und? Habe ich?
Nö.
Auf der Waage sehe ich nix. Gar nüschd.

Folgendes Gespräch hatten wir dann am Frühstückstisch, nachdem ich mich über die oben schon beschriebenen fehlenden Schritte auf dem Zähler beschwert hatte:

Sohn: "Sag mal Mama, hast Du denn das immer noch nicht begriffen? Gehen alleine reicht nicht. Erst nach einer Stunde intensiver Bewegung greift der Körper auf die Fettreserven zu."
Ich: "Hä?"
Sohn: "Vorher nimmt er Kohlenhydrate. Also Glukose aus der Leber.  Erst dann greift er auf Fettreserven zu und zuletzt auf die Eiweiße."
Ich: "Also noch weniger essen, damit die Leber nichts hat?"
Sohn: "Genau. Jetzt hast Du es. Sei doch froh, daß Du wenigstens nicht zugenommen hast."

Nun denn, dann werde ich eben noch mehr Gemüse auf den Tisch bringen müssen.
Mein "Experiment" setze ich  trotzdem  fort, vielleicht nicht mehr so intensiv wie in den letzten vier Wochen, aber die  Bewegung kann ja nicht schaden.

Und ihr?
Wieviel bewegt ihr euch? 
Seid ihr Hundebesitzer und in der Pflicht, Gassi gehen zu müssen? Wie ausdauernd ist die Gassirunde?
Oder müßt ihr wie ich den inneren Schweinehund überwinden?

Nun noch etwas anderes:
Vor ein paar Tagen habe ich eine Haarfarbbekennende Spielerei mit einem Bildbearbeitunsgprogramm gemacht. Einfach mal auf das folgende Foto klicken....ich fands lustig und interessant zugleich, denn meine Haare wirklich so zu färben, das würde ich niemals machen.






Nun bin ich gespannt, was die Bloggerkolleginnen so zusammengetragen haben.

Ihr habt einen Monat Zeit, um eure zum Thema passenden Beiträge hier zu verlinken!
Besucht bitte auch die anderen Blogger und kommentiert dort, denn über gegenseitige Besuche freut sich jeder.😊

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Kommentare:

  1. Ach jeh ich verstehe Dein Dilemma. Deshalb zähle ich nur die Kalorien die ich esse mit einer App. Bewegung habe ich als Kalorienbonus nicht integriert. Die lasse ich außen vor. Übrigens für die Gesundheit zählt jeder Schritt. Auch der kleine und der nicht erfasste und der langsame.
    Du isst dich laut Beschreibung nie satt. Das kenne ich bei weniger essen fdh etc. Was wirklich funktioniert hat war dann tatsächlich morgens moderat schönes Frühstück und gegen späten Mittag richtig satt essen, im Rahmen meiner Kalorien. Ich habe gemerkt dass ich wenn ich richtig satt bin leichter aufs Abendessen verzichten kann.
    Okay Dein Farbe bekennen war jetzt anders als erwartet. ☺️ Ich wünsche Dir viel Erfolg. Und sei geduldig es dauert auch Zeit.
    Ich glaube wir kommen um bunt und chaotisch nicht drumrum 😂
    Ganz herzliche Grüße und einen schönen Sonntag Tina

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    1. Danke liebe Tina!
      Ich esse mich satt, aber ich verzichte auf jeden Nachschlag. Meine Form von FDH, wenn sich die Familie noch eine Portion auflädt. Ich muß essen, sonst greife ich zu Schokolade. Das ist noch schlimmer als keinen Nachschlag zu haben, auch wenns besser schmeckt.
      Farbe in den Klamotten wird es auch wieder geben, sobald es wärmer wird.
      Beste Grüße!

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  2. Bewegung ist immer eine gute Sache. Man kann nicht den ganzen Tag auf der Couch sitzen und sich dann wundern, wenn sich nichts tut bei dem Gewicht. Da braucht es manchmal einen kleinen Tritt in den Hintern. Bei mir auch. Ich mache mich nachher auf alle Fälle noch auf die Piste.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Bewegt habe ich mich schon immer, aber mit dem Alter reicht eben manches nicht mehr aus.
      Danke und Dir eine gute Woche!

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  3. bei intensivierter bewegung wachsen die muckis - grad bei langlauf an stellen die man sonst nie braucht. muckis sind viel schwerer als fett. deswegen sind waagen käse....... nimm ein massband für die taille.oder röcke/hosen mit festem bund.
    so halte ich jedenfalls seit 20 jahren mein figur - wiegen tu ich mich nie. es sollte nicht gwichtsreduktion heissen, sondern fettreduktion
    :-D
    entspannten sonntag dir! xxxx

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    1. Da hast Du schon recht. In Haus und Garten gibts aber für mich nichts (mehr) zu tun, was Muckis macht. Für Langlauf müßte Schnee liegen. Die Waage hab ich auch jahrelang nicht benutzt, hab eben die Kleidung angepaßt, immer ein bißchen. Fitneßstudio ist mir ein Horror, Sportverein hat geschlossen. Bisher war das Zunehmen auch kein erkennbares Problem, denn ich bin ja nicht dick im eigentlichen Sinn geworden. Problem erkannt, wird gelöst.
      Dir eine gute Woche!

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  4. Ja, liebe Susan, wer sitzt, der rostet – und zwar schneller, als man denkt! Meine „Wahrheit“ ist leider bereits über 10 Kilo, wegen einiger Medikamente und Gesundheitsprobleme, und es ist nicht einfach, die zusätzlichen Pfunde in meinem Alter zu verlieren, wie es vorher der Fall war – mit Bewegung und Fitness und noch viel schlimmer – ohne!
    Zurzeit ohne Sport übe ich „bewegtes Sitzen“, das heißt die Sitzposition wird beim Sitzen häufig gewechselt. ;) Ich zähle die tage, dass die Fitnessstudios wieder öffnen dürfen.
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Ach Claudia, es so ein Teufelskreis, das eine behindert das andere. Man muß wahrscheinlich "einfach" dranbeleiben, und das ist schwer genug. Ich wünsche uns, daß wir das in den Griff bekommen.
      Liebe Grüße!

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  5. :-) Das kommt mir alles bekannt vor!
    Das Homeoffice trägt auch nicht dazu bei, sich viel zu bewegen.
    Gerade heute würde ich gern schwimmen gehen, aber das geht nur mit negativem Corona Test und wo soll ich den jetzt herbekommen? Klar, ich könnte zu einer dieser Teststraßen gehen, aber...
    So gesehen bin ich immer froh, wenn ich ins Büro gehen darf, dann bekomme ich meine 10.000 Schritte zusammen.
    Die Problematik mit dem Essen ist mir bekannt. Ich "spätstücke" und esse in der Regel auch erst sehr spät zu Mittag. Das Problem ist, dass ich eine Nachteule bin und dann abends Hunger bekomme...
    Ich drück' Dir die Daumen für dieses Projekt.
    Bleib gesund und liebe Grüße,
    Claudia :-)

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    1. Hm, es geht uns wohl allen ähnlich und Corona bremst einen bei allem guten Willen noch zusätzlich aus.
      Du hast dein Problem erkannt, das ist gut und darauf kannst Du aufbauen.
      Danke und bleib auch Du gesund!

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  6. Bewegung und Sport sind klasse und machen Spaß. Aber abnehmen wirst du allein dadurch wohl nur, wenn du tatsächlich täglich mindestens eine Stunde täglich intensiv trainierst - das zumindest ist meine Erfahrung. Ich bin täglich mehr als 10000 Schritte unterwegs, davon mindestens 30 Minuten joggend. Abnehmen tu ich dadurch noch lange nicht. Um abzunehmen muss ich zusätzlich an meiner Ernährung schrauben... da bin ich gerade nicht so richtig bereit, Farbe zu bekennen ;-)
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Naja, besser eine zusätzliche Runde laufen, nicht Spazieren gehen, als garnichts. Theoretisch müßte ich joggen, aber das mögen meine Fußgelenke nicht. Ich weiß schon....aber gut, daß Du für Dich eine gute Methode gefunden hast.
      Beste Grüße!

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  7. Ok ... ich denke das was Du machst ist ein schöner Anfang. ABER spazieren gehen ist so ziemlich das was am wenigsten Fett verbrennt. Hättest Du im Vergleich die gleiche Entfernung im Laufschritt (Joggen) verbracht, dann wäre die Wahrscheinlichkeit höher Kalorien/Fett zu verbrennen. Was wirklich Fett verbrennt .... Muskeln ....
    Dann musst Du mal gucken wo Dein tatsächlicher Kalorienbedarf liegt . Meiner liegt NUR bei 1360 etwa pro Tag. Das ist sehr wenig. Aber so bekommst Du eine ungefähre Vorstellung davon wie viel dein Körper tatsächlich NUR braucht. Würdest Du die gleiche Strecke schwimmen dann hättest Du bis zu 5 x mehr Kalorien verbrannt. Ansonsten meine Empfehlung schau auf die Kalorien , 4 Tassen grüner Tee täglich . Beim Sport einen durchschnittlichen Puls um die 130 und mindestens 30 Minuten oder mehr. Erst ab 20 Minuten verbrennt der Körper Fett. Da solltest Du noch bequem sprechen können. Nicht kurzatmig sein. Und immer wenn Du Dich mehr anstrengst, auch gerne anschließend nass geschwitzt bist, hat sich Dein Körper auf Verbrennen eingestellt. Bleibt Dein Puls konstant bei 130 verbrennt er so gar länger als Du Sport machst. Eine Pulsuhr hilft beim kontrollieren .
    Ansonsten würde ich sagen ... weiter so. Bei dem schönen Wetter bekommst Du Vitamin D ... und das hilft Dir dabei nicht schlapp zu machen oder schnell müde zu werden.
    Vielleicht war eine Idee für Dich dabei
    LG heidi

    PS....der optimale verbrenner Puls liegt bei 180/185 minus Lebensjahre

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    1. Naja, ich gehe ja nicht im klassischen Sinne spazieren und füttere zwischendurch im Park die Enten, sondern es erinnert eher an PowerWalking ohne Stöcke
      😊
      Joggen kann ich nicht, das vertragen meine Fußgelenke nicht gut, also muß ich es anders machen. Wie Du sagst, es ist ein guter Anfang. Schwimmen wäre gut, aber die nächste Halle ist ca. 25km weit weg. Pech gehabt.
      Übrigens liegt mein tatsächlicher Grundumsatz auch nur bei ca. 1350 Kcal. Die oft für Frauen genannten 1800-2200 kcal treffen wahrscheinlich bei vielen nicht zu. Man muß sich nur mal genau umgucken.
      Danke und liebe Grüße!

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  8. Ich habe gestern einen Artikel gelesen, dessen Quintessenz hier gut hinpasst: Nicht zu viel vornehmen sondern mit kleinen Schritten arbeiten. Denn wir scheitern oft daran, dass wir zu schnell zu viel umsetzen möchten. Und da steckt viel Wahrheit drin. Vielleicht kannst du dich ja freuen, dass du deutlich mehr gegangen bist, als du es ohne Uhr getan hättest. Vielleicht steigerst du die Anzahl der Schritte irgendwann,ohne das es dir wirklich auffällt, weil du dich daran gewöhnt hast. Vielleicht nimmst du dir vor, jeden Tag eine Sportübung zu machen, die du magst. Nur eine ist Pflicht, alles andere ist nice to have. Und ärgere dich nicht über Schritte, die nicht aufgezeichnet worden sind. Gemacht hast du sie trotzdem. An meinem Putztag komme ich selten auf 10.000 Schritte. Ich putze ohne Uhr am Handgelenk:) Bewegung habe ich trotzdem. Und lass deinem Körper Zeit. Ich habe lange auf Zucker verzichtet (momentan schaffe ich das gerade nicht). Trotzdem hat es mindestens 3 Monate gedauert, bis ich die Veränderung am Körper gesehen habe. Trotz Sport und regelmäßigem Sport. Das wäre „früher“ anders gewesen, heute dauert es bei mir länger. Der Grundumsatz ist eben geringer.....
    Ich drücke dir die Daumen, dass du dich nicht entmutigen lässt. Denn jeder zusätzlicher Schritt tut deiner Gesundheit gut. Egal, ob du das an der Kleidung merkst oder nicht. Und alleine dafür lohnt es sich, weiter zu machen. Außerdem würde ich die Waage 1-2 Monate ignorieren.
    Schöne Grüße
    Andrea

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    1. Danke Dir.
      Ja, ich denke auch, daß wir oft scheitern, weil das gesteckte Ziel - nach zu kurzer Zeit - unerreichbar scheint. Fakt ist, daß ich jetzt mehr laufe, statt das Auto zu nehmen und das tut mir auf jeden Fall gut.
      Was mir an deinem Kommentar zu denken gibt ist die Sache mit dem Zucker. Bei mir in Form von Schokolade. Früher hat mir das alles nichts ausgemacht, aber heute....schwierig.
      Liebe Grüße!

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  9. Ich musste so schon immer aufpassen - also bis März 2020 - dass ich mich richtig ernähre, richtig bewege. So habe ich nicht zu nehme. Da kam ich locker auf 10 000 Schritte (einfach weil ich 2,5 h Arbeitsweg hatte und auch im Büro von Termin zu Termin, von Stockwerk zu Stockwerk, von Gebäude zu Gebäude gegangen bin. Dann 2-3 Mal die Woche Sport. Mindestens 2 Mal Krafttraining. Das fällt jetzt weg. Und obwohl ich wirklich nur zu den Mahlzeiten esse. Und hier immer schon mit Bedackt. Habe ich bestimmt übers Jahr zugenommen. Ich habe keine Waage, aber die Hosen sitzten strammer. Alles sitzt strammer. Die Muskeln sind weg gegangen.
    Warum? Weil ich kein Krafttraining mehr mache (gehe ja nirgends hin). Die Gymnastik ist gut für die Beweglichkeit, aber mehr auch nicht. Je mehr Muskeln, um so mehr verbrennt der Körper im Ruhezustand. Das wird sich bei mir erst wieder geben, wenn ich wieder richtig trainieren kann.
    Ich vermute Du hast durch die Bewegung an Muskeln zugelegt, die sind schwerer als keine Muskeln. Vermutlich hast Du deshalb nicht abgenommen.
    Hör nicht auf Deinen Sohn. Du muss richtig essen. Auch Kohlehydrate und vor allem Eiweiß. Sonst machst Du Dir Deinen Stoffwechsel kaputt. Kauf Dir nenn Crosstrainer.
    Wenn Dus schaffst, mach die erste Morgenrunde auf nüchternen Magen und iss hinterher eine Banane.
    Viel Glück und bleib gesund
    Sunny

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    1. Den Stoffwechsel kann man nicht kaputt machen, das ist ein Mythos ;) selbst der "Hungerstoffwechsel" setzt erst ein, wenn gar keine Fettreserven mehr da sind, bei Magersüchtigen.
      Aber genügend Eiweiß ist tatsächlich sinnvoll, wenn man Muskulatur aufbauen möchte.
      Ich würde nicht bei jeder Gewichtsstagnation sagen "sind bestimmt Muskeln" - das kann auch andere Ursachen haben. Z.B. kann beim Sport (gerade, wenn man eine Weile weniger gemacht hat) Wasser in den Muskeln eingelagert werden - das wär ja nicht schlimm, baut sich wieder ab. Aber es kann auch sein, dass man durch den vermehrten Sport mehr Appetit hat und unbewusst mehr isst - das muss ja nicht enorm viel mehr sein; auch eine regelmäßig nur ein wenig größere Portion, die man gar nicht bemerkt, kann die verbrauchten Kalorien wieder komplett ausgleichen. Denn die meisten Menschen überschätzen, wieviel Kalorien beim Sport verbrannt werden ...

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    2. @Sunny
      Gewichtsprobleme kannte ich in der Form "früher" nie, wenn Zunahme, dann nur marginal. Es begann wirklich erst nach der Geburt meines Sohnes. Da habe ich jahrelang nicht aufgepaßt und irgendwie war es mir auch jahrelang "wurscht". Ich bin ja auch nie in eigentlichen Sinn dick gewesen, auch heute nicht. Aber es ist allerhöchste Zeit, etwas gegen weitere Gewichtszunahme zu tun.
      Ich esse alles. Was ich mir neuerdings versage, das ist der Nachschlag. Klar , zuhause legst Du Dir gerne nochmal was extra auf den Teller, warum nicht, wenns schmeckt. Böse Falle.
      Als weitaus größeres Problem habe ich für mich Schokolade ausgemacht...das laß ich jetzt mal einfach so stehen...ohne Worte.
      Ein paar wenige Muskeln hat mir der letzte Monat in den Waden vielleicht schon gebracht, denn ich bin ja kreuz und quer durch die Landschaft gegangen. Nix mit Spazierengehen und im Park Enten füttern. Das wäre zu einfach. Aber eben nur dort. Ich bleibe weiter dran und werde zu gegebener Zeit mal wieder berichten.
      Heute bin ich erst gegen 10 Uhr mit Magenknurren losgegangen, ohne Frühstück. Immer weit weg von den "Zwischensnacks."
      Schöne Grüße und Dir eine gute Woche!

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    3. @Hana
      Hab Dank für deine Gedanken.
      Ich meine auch, daß die meisten Menschen ihren Grundumsatz falsch einschätzen bzw. nicht kennen und auch nicht wissen, wieviele Kcal sie mit ihrer Nahrung aufnehmen. Man achtet eben nicht darauf und irgendwann hat man im wahsten Sinne des Wortes den Salat (auf dem Teller). Sport und Muskelaufbaukönnen hilfreich sein, aber man muß es eben auch machen.
      Beste Grüße!

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  10. Puh, ja, wem sagst Du das. Ich trau mich gerade nicht mehr auf die Waage, ich ahne nämlich schon, was die mir sagen wird, die blöde Matz. :-DDDD Einen Schrittzähler hab ich auch, gerade verstaubt der so vor sich hin... :-( aber daher weiß ich genau: 10.ooo Schritte sind verdammt viel! Das schafft man nicht einfach so im Alltag! Das schaff ich nur im Urlaub, weil ich extrem viel zu Fuß gehe, dann weiß ich aber am Abend, was ich gemacht habe und muss die Beine hochlegen. Es ist ja nicht so, dass ich mich im Alltag nicht bewege, auch im Job renne ich dauernd treppauf, treppab, aber meine Erkenntnis ist: an der Ernährung schrauben bringt mehr. Aber hungern geht gar nicht. Deshalb mach ich Intervallfasten, um mein gewicht zu halten, bei mir geht nämlich nur gar nix essen oder normal essen. Wenig essen oder aufhören, wenn ich "gerade mal" satt bin, ist schwierig. dafür lass ich Zucker weitgehend ganz weg.
    Vielleicht bringt Krafttraining tatsächlich mehr. Aber da ist dann noch der Schweinehund...
    Jedenfalls finde ich's klasse, dass Du so konsequent jeden Tag Deine Runde gehst! Für die Gesundheit bestimmt sehr gut!
    Viel Erfolg und liebe Grüße
    Maren
    (... und die karottenroten Haare find ich klasse!!!)

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    1. Tja, ist nicht so einfach mit dem Gewicht und mit dem "bei Figur bleiben". Aber: Das Problem ist erkannt und wird jetzt angegangen. Mittlerweile glaube ich auch, daß Zucker einer meiner Feinde ist.
      Danke Maren!

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  11. Nimm dir nicht zu viel vor - allerdings ist ein Maßband auch besser als die Waage. Trotzdem ist es super wenn die viel zu Fuss machst - oder versuch es mal mit dem Rad. Dann kannst du vorher noch einen "Schlenker" machen. Ich laufe im Moment ca 70k die Woche. Wenn mich Dinge nerven mehr. Allerdings nutze ich abends kaum noch mein Netflix Abo deswegen. Von früher habe ich ein "die Fettverbrennung beginnt nach 20 Minuten" im Kopf - dann kicken bei mir auch die Endorphine rein und ich bin fröhlicher und gelassener.

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  12. Da gibt es von allen viel zu schreiben, tja, man kennt das Problem.
    Am effektivsten ist Nichts essen. Das kann ich nicht. Wenn ich Hunger habe, werde ich böse oder unleidlich.
    Viele Jahre hatte ich , auch nach den Kindern 60 Kg plus 1-2 .
    Jetzt , da ich mich nicht wirklich ausreichend bewege bzw. nicht laufen darf, wird es kritisch und unästhetisch.
    Hoffe, dass ich die Kurve kriege.
    Herzlichst Angela , dein Weg ist richtig !

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    1. Nichts essen ist Murks, das funktioniert nur kurzzeitig und danach endet alles wie immer. Vor allem wenn man Familie hat, ist da schwierig. Ich hoffe für Dich, daß deine Bewegungseinschränkung nicht zum Problem wird, nicht nur gewichtsseitig. Ansonsten denke ich, daß jeder einzelne Schritt mehr nur gut sein kann.
      Danke und beste Grüße!

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  13. Liebe Susan,
    ich komme aus einer "Bewegungsfamilie", sprich, es wurde immer gewandert, geschwommen, Ski gefahren, geradelt was das Zeug hielt. Mein Bruder unterrichtete nicht nur Geschichte (wie du in meinem vorletzten Post gelesen hast), sondern auch Sport. Nur ich war nicht so begeistert von der dauernden Action. Ich war immer mehr so das Zeichen-Kind und das Geschichten-Schreib-Kind. Ich habe mich zwar auch im Erwachsenenleben immer bewegt, aber nie so leidenschaftlich wie meine Eltern oder mein Bruder. Aber jetzt, wo ich älter bin, fängt es zu einer Mischung aus Spaß und Notwendigkeit zu werden. Ich muss fast täglich Bewegung machne, sonst fühle ich mich seelisch nicht wohl, bekomme Schmerzen etc. Also versuche ich abzuwechseln zwischen Gymnastik und Ausflügen und Wanderungen - und all das tut mir gut. Aufs Gewicht wirkt es sich bei mir kaum aus - aber ich habe inzwischen Muskeln, wo ich früher keine hatte (und die wiegen nicht nur mehr als Fett, sie verbrauchen auch mehr Kalorien als Nicht-Muskeln und sie fühlen sich besser an. Das ist doch viel wichtiger als dünn sein :-))
    Alles Liebe, Traude

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    1. Liebe Traude, Du sprichst mir aus dem Herzen: Es ist eine gesunde Mischung aus Spaß und Notwendigkeit, aber bei mir inzwischen mehr Pflicht als Kür. Ich bin unbeweglich geworden, das war noch vor ein paar Jahren nicht so. Und nein, dünn muß ich nicht mehr werden. Mir würde es genügen, wenn ich in einige meiner Kleidungsstücke wieder locker hineinrutschen könnte. "Eigentlich" ein frommer Wunsch....
      Herzliche Grüße
      Susan

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