Genußnäherin 50plus.
Meisterin des selbstgenähten unfertigen Unperfekten.
Mein Kleiderschrank ist voll "nichts anzuziehen". Na und?

Willkommen auf meinem Blog!

Was sonst gerade passiert, wenn ich nicht blogge...

31. Januar 2021

ü30blogger/ Blogparade im Januar 2021: Karo.

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Was fällt mir spontan zum Thema ein? Natürlich Schottland u Schottenkaro.


Klassisch. Schottisch. Karo.
Karo = Tartan = kariertes Wolltuch.
Schotten sind Schotten.
Engländer sind Engländer.
Und beide sind Briten.

Bezeichne niemals einen Schotten als Engländer. Und keinen Engländer als Schotten! Nie!

In den Kaufhäusern wird oft bedeutungsloses Phantasiekaro angeboten. Dabei sind die Original-Tartans aus Schottland registriert.  In einem der ältesten schottischen Traditionshäuser (Lochcarron of Scotland, 1892 gegründet) bewahrt man im Archiv etwa 500 registrierte Originalmuster auf.

Für mich ist es unmöglich, hier so viele verschiedene Muster zu zeigen, deshalb klickt euch mal zu

Schottische Tartans hatten ursprünglich die Form eines Umhanges, den man um die Schultern legte.
Die Bewohner des Hochlandes trugen sie so im späten Mittelalter.
Heute verstehen wir unter Tartan schlichtweg die in ganz bestimmten Abständen und Farben eingewebten Karomuster in einen Wollstoff. Diese Muster sind nun schon Jahrhunderte alt und werden noch immer tradtionell verwebt.
Vielleicht habe ihr schon einmal von den schottischen Clans gehört, beispielsweise von den MacDonalds, die als der mächtigste Clan galten und den Titel "Lord of the Isles" trugen;
den Sinclairs, die im 11. Jahrhundert aus Frankreich kamen;
den Stuarts, Schottlands Königsfamilie;
den Gordons, die tapfere Soldaten waren;
den MacLeods, die norwegischer Herkunft waren;
den Mackeys, den Mackenzies, den Campells, den Frazers.....und so vielen mehr.


in Edinburgh fotografiert

Clans sind so etwas wie Großfamilien, deren erste Erwähnungen ca. im 12.Jhd. verzeichnet sind. Schon damals trugen die "Highländer" die karierten, bunten Wolltücher. Alle Clanmitglieder trugen das gleiche Muster wie das Oberhaupt der Familie, dem Chief, dem  uneingeschränkter Gehorsam zuteil wurde.. Interessanterweise mußte man dazu weder blutsverwandt sein, noch den gleichen Namen tragen.  Auch in unserer Zeit trägt man als Schotte gerne seine Farben und Muster, die die Zeichen der Ahnen tragen.
Jeder Clan schmückte sich früher außer dem ganz eigenen Karomuster in den speziellen Farben mit einer Pflanze, die bei Schlachten zwingend  getragen wurde.
Heutzutage trägt man den Kilt nicht mehr als Alltagskleidung, jedoch gerne, oft und voller Stolz zu besonderen Anlässen. Die Schotten sind ein stolzes Volk.
Trug man früher ein großes Wolltuch um die Schultern gelegt, so ist es heute nur der der Schottenrock (Kilt).

.....echte und falsche Schotten.....Sommer 2015 in Europa...

Für das Nähen eines Kiltes benötigt man angabegemäß ca. 7 Meter Stoff.

Das  Tragen eines Kiltes hätte was von der Art einer Vivienne Westwood....ob das was für mich wäre?!?!?


Aber nun guckt mal auf die schönen Taschen!. Und die Schuhe. Toll. 

Aber man kann ja nicht alles kaufen...und falls man es könnte, wäre dann das Leben nicht  leer, denn man hätte ja keine Wünsche und Träume....
Man könnte aber auch viel karierten Kitsch kaufen, oft als Souvenirs getarnt.
Der coole Typ auf dem Foto?

 Mein Sohn! Ich bin stolz auf ihn. Er ist mein größter Schatz und das Wichtigste und Wertvollste in meinem Leben. Das Foto ist schon ein paar Jahre alt, heute ist er größer als ich.

Bedauerlicherweise lies er sich nicht dazu bewegen, den Kilt einmal anzuziehen....

Zwar nicht echt schottisch, dennoch interessant ist ein Blick in eine Weberei, auf deren Webstühlen auch Karos gewebt wurden..


Ich nehme euch auf einen kleinen Ausflug nach Schottland mit.

Frau Nähfreundin im Shirt "Elaine" (klick)  vor dem "Ben Nevis", dem höchsten Berg Schottlands

fotografiert in Zentralschottland 

Je weiter man in den Norden  fährt, desto karger wird die Hügellandschaft, desto weniger Bäume gibt es. Fast wie im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze. Und das alles, obwohl man sich teils nur wenige Höhenmeter über dem Meeresspiegel befindet.




"Loch Ness"...Nessie hat sich uns leider nicht gezeigt, so daß wir mit einer Skulptur vorlieb nehmen müssen.
Überall stehen Schafe. Schafe, Schafe, Schafe. Winzige kleine weiße Punkte in einer manchmal  mystisch wirkenden Welt. Gras, wenige Büsche. Lange, aus Feldsteinen aufgetürmte Mauern statt Zäunen. Uralt. Wegen der Schafe. Die Schafe, die ohne Aufsicht in der Weite der Landschaft unterwegs sind, werden vom Hütehund zurückholt. So einfach ist das.
Kleine Steinhäuser. Große Landschlösser. Wie bei Rosamunde Pilcher. Nur oft mit Nieselregen garniert.
 
Und was macht man mit so vielen Schafen?
Böse Zungen sagen nun: Haggis. Ja, das auch. Wegen der hier vielleicht mitlesenden Vegetarier erkläre ich das mal nicht im Detail, aber es ist so ähnlich, wie es sich anhört.....Häggis (klick zur Erklärung)
Schafe liefern Wolle.
Gut gehaltene Schafe aus speziellen Rassen liefern besonders feine Wolle.
Wolle für Stoffe, für feine Strickwaren , für weiche Schals und vieles mehr. Zwei Schals in Edinburgh erstanden. Mit Cashmere. Feine Ware ist das.

Aus Schottland kann man sich auch feinsten Whiskey mitbringen. Edle Tropfen gibt es da....am besten direkt ab Destillerie.
Mitbringen kann man sich den Whiskey , aber billiger ist er hier in Deutschland, und das nur wegen der Steuer. Das hab ich mir genau angesehen. Eine Flasche haben wir trotzdem vor Ort gekauft.
...edle Tröpfchen....der Sohn sammelt Anstecker aller Art....und ich fotografiere immer Autokennzeichen...


Es war eigentlich fast alles recht teuer in Schottland. Dank des vielgelobten Euro.  Näher möchte ich auf dieses Thema nicht eingehen. Das verursacht bei mir IMMER schlechte Laune. Ich habe leider die Fähigkeit, Dinge und Zusammenhänge bis zum Ende durchdenken zu können. Mittlerweile ist der BREXIT Geschichte. Wie es weitergeht werden wir verfolgen können.
Wen Gott strafen will, dem schenkt er Verstand.


Eine junge und neugierige Dohle. Fotografiert in Luss.

In Edinburgh trägt Frau Nähfreundin Burda. Und Würstchen gab es auch. Ob das Thüringer oder Nürnberger waren?

Ah, und Perth gibt es also nicht nur in Australien.
Details zum nicht gut zu erkennenden Burda-Shirt? Dann hier entlang klicken.

Straßenfestival in Edinburgh.

Blick über Edinburgh.


Die königliche Yacht Britannia. 

Zum Abschluß dieses Posts noch etwas Lustiges, aber nicht kariert. Fotografiert in Glasgow. 


Wer hier öfters liest der weiß, daß ich nicht nur "Schokoladenseiten-Fotos" zeige. Das Leben ist nämlich nicht nur rosarot, gut und schön......ebenso wie der Sitz meiner Hose :-))))

Kurz gesagt: Der Sitz dieser, meiner Hose ...ähm...wie der "Poppes" von Sir Roger.



Würde ich nicht selbst nähen, hätte ich mich nicht so intensiv mit dem Sitz und der Paßform von Hosen beschäftigt, so wäre mir "DAS" wohl nicht passiert.
Zu meiner Entschuldigung muß ich sagen, daß ich diese Hose GEKAUFT habe. Das ist schon schlimm genug.
Untröstlich bin ich jedoch darüber, daß ich mich im Spiegel zuhause nur immer von vorn betrachtet habe und wohl nicht von hinten.....oder von hinten nur in frisch gewaschener und noch straff sitzender Hose....hm.
Die Lacher hatte ich auf meiner Seite....und einen netten Kommentar meines Mannes gabs gratis.

Sir Roger, der nette Kerl,  steht nebst diverser Gefährten übrigens in der  Kelvingrove Art Gallery in Glasgow.


Ich trage natürlich nicht nur die gekaufte Hose, sondern auch ein selbstgenähtes Shirt (hier klicken), nämlich Voque8251.

Und was sagt mein Mann, wenn die Hose so sitzt, wie sie eben sitzt?
Er sagt :  "so was kommt von so was....".."Gut Schmaus, mit Sahnesoße ;-))"

Warum ist Kunst manchmal so teuer? Das erschließt sich mir nicht.

Zum Ende dieses längeren Posts muß ich in wieder zurück zum Karo kommen.....

Beim Blättern in meine vielen Handarbeitsbüchern blieb ich einmal wieder bei Alice Starmore hängen.


In diesem Buch sah ich einen drapierten Karorock....wie Vivienne Westwood....und so ein Strickjäckchen dazu, das wärs doch. 

Passenden Stoff hätte ich. Wolle auch.


Wie das bei Gedankenblitzen und Inspirationen so ist: Kaum hat man einen Plan, sieht man die nächste schöne Idee: Klickt euch mal zur


Sie hat sich ein für meinen Geschmack wunderschönes wintergrünes kariertes Kleid genäht. 

Kann man "Karo" auch selber stricken?
Klar, geht.

Guckt mal hier bei Anne von Beswingtes Allerlei, sie hat die Anleitung für einen Pulli mit Karomuster aus den 1950er Jahren eingestellt.

Von Pascuali gibts hier eine Anleitung, aber das bekommt man vielleicht auch ohne Anleitung hin.

Eine Anleitung für sehr schöne karierte handgestrickte Socken habe ich hier gefunden.(Ravelry, evtl ist der Zugriff nur mit Registrierung möglich)

Die Anleitung für einen handgestrickten karierten Cardigan gibt es hier. (Ravelry)


Egal, ob gekauft oder selbstgemacht, Karo ist sehr vielfältig.
Ich bin gespannt, was die Bloggerkolleginnen so zusammengetragen haben.

Ihr habt einen Monat Zeit eure  zu „KARO“ passenden Beiträge hier zu verlinken!
Besucht bitte auch die anderen Blogger und kommentiert dort, denn über gegenseitige Besuche freut sich jeder.😊

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25 Kommentare:

  1. :-) Liebe Susan,

    uij, da hast Du aber viel Karo-taugliches zusammengetragen!
    Nach Deinem Bericht möchte ich gleich nach Schottland reisen. Viel zu lang ist es her, dass ich mit einer Gruppe von Freunden dort eine Tour gemacht habe. In Inverness haben wir gewohnt und sind von dort aus jeden Tag irgendwo hingefahren und haben besichtigt.

    Eine Freundin kommt aus Schottland. Zu ihrer Hochzeit trug der Vater seinen Kilt. Tags drauf hat er ihn uns gezeigt - ich konnte kaum glauben wie viel Stoff dafür verwendet wird und was so ein Teil wiegt. Wahnsinn!

    Wir haben auch auch eine Weberei besucht - Johnstons of Elgin - wo ich mir einen ganz breiten, kuscheligen (einfarbigen) Schal gekauft habe, der so breit ist, dass ich ihn im Notfall als kleine Decke benutzen könnte. Ach, das sind schöne Erinnerungen! Danke für Deinen Beitrag, der so viel Schönes zurück bringt!

    Bleib gesund und genieße Deinen Sonntag!
    Liebe Grüße
    Claudia :-)

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    1. Von Reisen bringen wir sehr gerne Kleidungsstücke mit, vor allem Shirts für unseren Sohn. Ich habe mir in der Regel Stoff zum Nähen mitgebracht. Das sind Souvenirs, die man nicht nur in den Schrank legt, sondern die man ab und zu in Gebrauch hat und sich so öfter erinnert.
      Die vielen Meter Stoff in einem Kilt machen das gute Stück schwer, das kann ich mir gut vorstellen.
      Danke und liebe Grüße
      Susan

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  2. Ich kann mir einen kilt selbser machen !? Wieso habe ich nie daran gedacht ?? YEAH !!

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  3. hej susan,
    was für ein toller und interessanter post! ich liebe schottland und natürlich karos... beim harris tweed war ich sehr versucht mir den tollen karierten tweed zu kaufen. ich hab zu lange gezögert nun ist england aus der EU und die erheben hier einen wahnsinnsmässigen zoll, das macht den stoff mehr als doppelt so teuer...seufz...der rock in kariert mit wollpulli sieht megaschön aus, da bin ich gespannt!!!hab noch einen schönen sonntag und ganz lg aus dänemark, ulrike :0)

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    1. Was? Mehr als doppelt so teuer? Das ist ja schon Wahnsinn. Insofern ist es immer gut, wenn man sich das eine oder andere doch aus dem Ausland gleich mitbringt (wenn man mal da ist). Was aus dem Karostoff letztendlich werden wird kann ich noch nicht sagen, denn es ist ein eher für Blazer geeignetes Material. Ich laß mich mal von mir überraschen.
      Liebe Grüße
      Susan

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  4. Uiii wo fange ich an. Oh jaaa einen drapierten Karo Rock à la Vivienne Westwood! Das wär doch toll! :)
    Danke Danke Danke für die Reise nach Schottland. Da wollte ich auf jeden Fall immer auch mal hin. Kommt auf die riesen Liste. Aber das ist ja grade ein Reizthema bei mir. Das Reisen, bzw.das Nichtreisen. Deshalb danke für die virtuelle Reise mit Dir. Ich finde es so sympatisch dass Du auch so gut über dich selbst lachen kannst. Irgendwie finde ich hat man dann noch mehr Spaß im Leben :))
    Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir, herzliche Grüße Tina

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    1. Danke Tina!
      Wenn man nicht über sich selbst lachen kann, dann wird man zu einem alten Knispel oder einer nicht minder besseren Knispeline. Und das will ich nicht. Niemals! Verbitterte alte Menschen gibt es schon genug. Ich halte dagegen, so lange ich kann.

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  5. Denke ich an Karo, kommt mir Schottland unwillkürlich in den Sinn. Und da muss ich unbedingt einmal hin. Wenn es dann wieder möglich ist.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Hee, wir bilden eine Reisegruppe. Bloggende Schottlandreisende. Das wäre ja mal was.

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  6. Ich denke, ich muss deinen Artikel nach diesem Kommentar noch einmal lesen - es gibt noch viele Infos und Details zu genießen! Toller Beitrag, vielen Dank!
    Ja, Schottland hat mir auch schöne und unvergessliche Erinnerungen hinterlassen. Ich würde gerne wiederkommen und mehr Orte besuchen, an denen ich damals nicht war.
    Und klar, so ein kariertes Tuch habe ich in Glasgow natürlich gekauft!;)
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Danke Claudia. Ich denke, wir haben in manchen Dingen einen ganz ähnlichen Geschmack😊

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  7. Schottland und Karo das passt. Reiseberichte liebe ich. Deiner ist durch die eingefügten Anekdoten besonders nett.
    LG
    Alice

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  8. da war die susan also auch in schottland! dort würde es mir auch gefallen - die landschaft, die knorzigen leute, die schäfchen, der tartan und der whiskey :-D
    tartan und diverse karos waren schon immer meine grosse stoffliebe - in wolle sowieso. frau westwood ist meine göttinnenmutter der mode.... vor ein paar jahren schenkte mir der bahnwärter einen royal stewart damen-kilt - made in scottland. noch schöner fände ich ein ballkleid in dressed royal stewart. seidentaft versteht sich. aber dann fehlt wieder der ball......
    einen feschen rock und passendes strickjäckchen kann ich mir an dir gut vorstellen mit dem herrlich knalligen stoff. was drapiertes, um das karo zu brechen wäre geradezu genial!
    dankeschön für die verlinkung und das lob! <3
    schöne woche! xxxxx
    ps: waren skilaufen heute - herrrrlich!

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    1. Ja, sie war auch in Schottland😊 Ich bin dem Leben dankbar, daß ich nach der Wende die Möglichkeit hatte, mir so vieles auf der Welt ansehen zu dürfen. Es war gut, es gemacht zu haben, denn wie man sieht, ändern sich die Möglichkeiten unter Umständen ganz schnell.
      Was ich aus dem Karostoff letztendlich machen werde weiß ich noch nicht. Es ist eher ein Stoff, der für einen Blazer geeignet wäre. Einen Blazer brauche ich aber nicht. Ich lasse mich mal von mir selbst überraschen.
      Skilaufen ist nicht mehr, es taut und taut und taut. Sei froh, daß ihr unterwegs wart.
      Liebe Grüße!

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  9. Jetzt habe ich ganz schreckliche Sehnsucht nach Schottland :-) Und nach diesen wunderschönen Cottages.
    Aber wie um alles in der Welt kommen ein Dudelsack und ein Kilt an die Porta Westfalica? Hm, vermutlich aus Bielefeld... ;-)
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Aus Bielefeld😁😁. Das gibts ja garnicht.
      Allerdings habe ich auch meinen Augen und Ohren nicht getraut, als wir da oben ankamen....aber tatsächlich: Kilt und Dudelsack.
      Beste Grüße

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  10. Zunächst, wir hatten ein technisches Problem. Das erste Linkup hat sich nach 9 Einträgen geschlossen. Deshalb gibt es aktuell noch ein weiteres, einen 2. Teil, wo sich auch schon 3 weitere Beiträge zumm Thema einfunden haben.
    Den 2. Codeschnippsel findest Du am gewohnten Ort. Danke.

    Mein Mann war privat (vor meiner Zeit) und dienstlich schon oft in Schottland. Und er ist jedes mal begeistert davon. Gerade Edinburg hat es ihm angetan.
    Einen Schotten im Schottenrock (auf der Wiesn sieht man das manchmal) finde ich genial. Bei Trachten bin ich persönlich immer sehr vorsichtig. Eine Tracht zeugt von Regionalstolz. Ich persönlich finde es eher schräg mich in dieser Richtung zu verkleiden.
    Was ich allerdings schön finde, sind Schals im Schottenkaro oder eine Wollkappe aus Harris Tweed. Eine kleine Erinnerung, aus guten Materialien. Keine Verkleidung.
    BG Sunny

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    1. Das technische Problem hatte ich am Sonntag schon mitbekommen, aber ich war den ganzen Tag draußen und kam erst spät an den PC. Vom Handy blogge ich nie, das passieren Fehler. Alles so klein und dann noch ohne Brille 😉
      Ja, Trachten können kitschig wirken, vor allem wenn sie an Orten getragen werden, wo sie nicht hingehören. Ganz ehrlich: Ich finde z.B. Dirndl sehr sehr schön und wenn wir hier welche tragen würden, dann wäre ich sofort dabei. Das trägt aber niemand und die einheimische Tracht gibts nur noch im Museum. Also lasse ich es. Schottenkaro als Accessoires sieht in den allermeisten Fällen wirklich gut aus.

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  11. "Beide sind Briten"...? Oh-oh, Susan, sag das besser auch nicht zu einem Schotten. Ein Schotte ist KEIN Brite. In den Campbell-Clan hätt ich beinahe mal eingeheiratet, aber nur beinahe :-D Daher hab ich mich auch eine Zeitlang mit Tartans beschäftigt, jeder Clan hat ja eines. Danke für die tollen Fotos und Erinnerungen, Du hast wieder mal die Sehnsucht geweckt, aber bei Thema Reisen geht's mir ja wie Tina... ist im Moment ein rotes Tuch. Naja, ein rotes, kariertes Tuch...! Hihi. Schade, dass Dein Sohnemann kein Kilt zum Singapore-Shirt trägt, das ist der Style der jungen Schotten. Stilbruch! Der Vivienne-Westwood-alike-Rock mit Aran-Strickjäckchen wär ein Traum! Au ja, mach das doch...!
    Liebe Grüße, Maren

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    1. Oh-oh, hätte ich mal besser geschrieben: Beide haben einen britischen Paß 😉
      Über deine Zeit mit der Fast-Verheiratung solltest Du mal einen Post schreiben, das wäre sicher sehr interessant.
      Die wievielte bist Du jetzt, die Vivienne W. mit Aran verpaart sehen möchte????? Ich denke mal ernsthaft darüber nach.

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  12. Ich hab zwar nur weig in Karo (irgendwie ein Kindheitstrauma), aber Schottland mag ich (war zweimal dort) und Schottenröcke an Männern auch (an mir nicht :-))
    Danke für deine lieben Zeilen bei mir!
    Herzlichst
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2021/02/fahrt-mit-der-salzbergbahn-und.html

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  13. Antworten
    1. Ich denke, daß man irgendwann im Leben einen Stil gefunden hat, der zu einem selbst und auch zu dem Leben, daß man führt paßt. Oft kommt dann nicht mehr viele Neues dazu, oder man tut sich schwer damit.
      Herzliche Grüße!

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