Genußnäherin 50plus.
Meisterin des selbstgenähten unfertigen Unperfekten.
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25. Januar 2021

Machu Picchu

* Werbung - unbeauftragt/unbezahlt - Markennennung*

Bilderflut....
Wußtet ihr daß es auf der Welt nur zwei Stellen gibt, die gleichzeitig UNESCO-Weltkultur- und Weltnaturerbe sind? 
Beide haben wir vor fast genau 5 Jahren besucht.
Warum ich jetzt darüber schreibe? Ganz einfach, ich habe wieder angefangen zu stricken. Aber dazu später mehr.

Die erste UNESCO-Weltkultur- und Weltnaturerbestätte ist Machu Picchu, die alte Inkastadt in Peru.


Will man Machu Picchu sehen, dann führt kein Weg an Cusco vorbei.
Cusco ist die alte Hauptstadt des Inka-Reiches und heute eine interessante Mischung aus spanischer- und Inka-Kultur. Häuser aus der Kolonialzeit erheben sich auf den mächtigen Fundamenten der Inkabauten. Beeindruckend.
Cusco liegt auf 3.300 m Höhe. Fliegt man, wie wir, von Lima (liegt am Pazifik) nach Cusco, hat unser Körper binnen kurzer Zeit mit einem plötzlichen  Sauerstoffmangel aufgrund des großen Höhenunterschiedes zu tun. Man merkt es an Kopfschmerzen, leichter Übelkeit und auch daran, daß man schlecht einschlafen kann. Dagegen hilft (und jetzt bitte nicht müde lächeln!) ein Koka-Tee oder das Kauen von Koka-Blättern. Legale Droge. Hilft aber!

Kurz ein paar Eindrücke aus dieser Stadt:
Die Statue ist die kleine Schwester  der Christus-Statue in Rio de Janeiro.
Oberhalb von Cusco liegen die Ruinen von Saqsaywaman. Ich merke mir das besser als "Sexywoman".






Nach einer Übernachtung mit schlechtem Schlaf und zeitiger Abfahrt (3:30Uhr) gings weiter mit dem Bus nach Ollantaytambo und vor dort mit dem Inka-Trail weiter nach Aquas Calientes am Fuße des Machu Picchu.
Der Zug hat im Dachbereich Fenster, so daß man während der ganzen Fahrt die Bergwelt auf sich wirken lassen kann...auch wieder mit Koka-Tee....







Machu Picchu heißt übersetzt "Alter Berg" und es ist genau diese Ansicht, die wir alle kennen. Was wir sehen, ist aber nicht der Machu Picchu, sondern der Huayana Picchu , übersetzt "Junger Berg". Den Machu Picchu hat man beim fotografieren eigentlich fast immer im Rücken.



Das ist nicht wichtig, aber ich wollte es wenigstens erwähnt haben.

Steht man direkt in der alten Stadt und blickt in die andere Richtung, dann sieht man den "Jungen  Berg", auf dem Bild rechts.
Dort wo der rote Pfeil hinzeigt, dort ist das Sonnentor. Man erreicht es in ca. 45 Min. logischerweise zu Fuß über den alten Inkaweg, immer bergauf und bei brütender Hitze. Zwischendurch hab ich gedacht, daß ich das nicht schaffe.....wie man sieht ein Foto der gemeinen Art....aber bald lache ich ja schon wieder!
Von dort oben hat man eine grandiose Aussicht auf die alte Stadt, die von den Spaniern nie entdeckt wurde. Ich habe auch so eine Ahnung, warum.
Je weiter man nach oben kommt, desto näher kommt man auch den Steilwänden, die teils über und über mit Agaven bewachsen sind.


 
  .....fix und fertig....




 Wiederentdeckt wurde Machu Picchu,das von den Inkas vor ungefähr 500 Jahren verlassen wurde, im Jahre 1911 von einem jungen amerikanischen Archäologen namens Hiram Bingham. Aber auch vorher waren schon Ärchäologen vor Ort, auch Deutsche, die von der Existenz dieser geheimnisvollen Stadt wußten, aber dieses Wissen geheim gehalten hatten.
Auf jeden Fall bleibt die Geschichte Machu Picchus bis heute in weiten Teilen ein Rätsel.

Nun aber wieder runter vom Berg!

Das Nationalgetränk in Peru ist der Pisco.
Dreht schön und vor allem in der Sonne macht er lustig ;-)


 Am nächsten Morgen ging es wieder zurück mit dem Zug. Nachdem die Stewardess uns mit Koka-Tee und Gebäck verköstigt hatte, gab eine Modenschau. Ha, sowas habe ich ja auch noch nicht erlebt.
Modenschau im Zug....
Diverse hübsche Modelle aus Baby-Alpaka gab es zu sehen, zu befühlen und auch anzuprobieren.
Es kam wie es kommen mußte, das blau-weiße Modell, hier vom Etikett abfotografiert, habe ich nun zu Hause. 
Was wärt ihr bereit, für diesen Pullover aus 100 % Baby-Alpaka auszugeben?

 Zuletzt noch ein paar Eindrücke von Land und Leuten ....es ist eine andere Welt....






Wer bis hier gelesen hat:
 Die zweite Stätte, die beides UNESCO-Titel trägt ist Tikal im Mayaland Guatemala. Reisebericht folgt später. 


13 Kommentare:

  1. Klasse!
    Danke für den tollen Reisebericht in diese fremde, andere Welt.
    Ich würde das alles auch gern mal sehen, aber bin nicht so der Fernreisemensch.

    LG Chrissi

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  2. Ja, habe bis zum Ende gelesen😃. Eine beeindruckende Reise hast du unternommen. Wahrscheinlich hast du Fernweh? Trägst du den blauen Poncho auch dann und wann? Tja, was darf er kosten? Hier bei uns min. 300. Aber vor Ort würde ich schon einen deutlich günstigeren​ Preis erwarten. Verrätst du ihn?

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    1. Als Fernweh würde ich es nicht bezeichnen, denn ich bin wirklich gerne und viel zuhause und mir wird nicht langweilig. Aber die Freiheit, alles zu jeder Zeit tun oder auch lassen zu können, die fehlt.
      Für den Ponchopullover habe ich 150 USD bezahlt. Ich trage ihn ab und zu, aber nicht allzu häufig, denn die Weite stört mich ein wenig. Dafür ist das Material super: ganz feiner Strick aus 100% Alpaka. Ich bereue diesen Kauf nicht.

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  3. wenn ich die kohle habe und die dinge meinen qualitäts- & stilansprüchen entspechen - dann schocken mich auch höchstpreise nicht - ist ja nur geld :-D
    interessante gegenden hast du besucht! inka/maya/azteken-stätten würde ich auch gern mal besichtigen - und diese wahnsinnsstädte wie cusco oder mexico city....... im näxten leben vielleicht - bin irgendwie zu faul geworden. oder einfach nur alt ;-D
    xxxx

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    1. Die Sache mit den Höchstpreisen kommt mir bekannt vor😁😁
      Allerdings finde ich zunehmend weniger käufliche Dinge, die ich haben MUSS.
      Reiseseitig bin ich auch bequem geworden, alt eher nicht! Na mal sehen, wann und was wieder möglich sein wird und wohin die erste Reise nach Corona führen wird. Dieses Jahr wollten wir privat organisiert nach Königsberg. Tja, sollte nicht sein.

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    2. p.s.: liebe die klamottage der indigenen frauen!! xx

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  4. Weckt Fernweh, aktuell mehr denn je! Danke fürs virtuelle Mitnehmen. Liebe Grüße Manuela

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    1. Gern geschehen. Irgendwann dürfen wir wider verreisen, aber es wird wohl anders werden....

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  5. Das freut mich, dass ihr so viel Freude am Reisen habt. Und solche Leute wie ich profieren da auch noch davon. Mich selbst zieht es irgendwie nicht weiter fort. Nicht, dass es dort nicht interessant wäre. Aber ich habe definitiv keine Reisegene.
    BG Sunny

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    1. Ehrlich gesagt bin ich froh, schon da gewesen zu sein. Reisen ist anstrengend und ich werde "bequemer" und die Reiselust läßt nach. Ob das am Alter liegt?

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  6. Was für ein toller Bericht. Danke!
    Da Brasilien an Peru grenzt, ist es klar, dass Machu Picchu mir nicht unbekannt ist! Eine Reise nach Peru ist wirklich ein Traum.
    Eine meiner besten Freundinnen kommt aus Peru und zufällig werde ich sie morgen in meinem Artikel erwähnt. Ich werde ihr diesen Artikel auf jeden Fall zeigen!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Dane Claudia! Wenns nicht so weit wäre, würde ich nochmal hinfahren. Der Aufwand ist für uns aber schon sehr hoch😊

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