1. August 2020

Blick in mein Archiv (6) - August 2019

Die Burda habe ich mittlerweile nicht mehr im Abo.
Das letzte mir vorliegende Heft 8/2020 kostet inzwischen 7,90 Euro.
Den Pullover habe ich noch nicht einmal begonnen zu stricken....
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Ab hier folgt der Post vom August des vergangenen Jahres:

22. August 2019.
Heute möchte ich die BURDA aus der alten BRD und die monatsgleiche PRAMO aus der DDR vergleichen. 
Wie war das damals?
Gehen wir doch mal Bilder gucken....
Beide haben ein schönes buntes Cover. Die Burda ist dicker....82 Seiten stehen 26 Seiten PRAMO gegenüber. Dafür war die PRAMO auch preiswerter: 1,50 Mark der DDR mußte man dafür ausgeben.  Die BURDA kostete 2,50 DM.
(interessant , die Burda 12/1987 kostete 4,40 DM (klick mal hier), die Burda 6/2019 kostet 6,90 Euro - mal 1,95583 = 13,49 DM.....ein Schelm, wer Böses dabei denkt wer darüber nachdenkt....und das bei Null-Zins-Politik...


Der Schnittmusterbogen der PRAMO war schwarz-weiß.  Sehr unübersichtlich.
In der DDR wurde meines Wissen auf Zeitungspapier ausgerädelt, zumindest kenne ich das so. Weiß jemand , ob auch es zum Abpausen auch andere Möglichkeiten gab?
Der Schnittbogen der BURDA sieht übersichtlicher aus. Aber auch nicht wirklich gut lesbar. Dafür in Farbe, was die Sache schon etwas erleichtert.

Nun wird aber mal geblättert....zuerst die PRAMO:
Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig

Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig

Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig

Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig

Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig

Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig

Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig

Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig

Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig

Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig

Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig

...und jetzt BURDA:

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968

Bildquelle BurdaModen 8/1968


... das Möbel sah "im Westen" genau so aus wie das Möbel "im Osten".
Bildquelle BurdaModen 8/1968
Werbung für Wella, guck an.
Vor dem 2. Weltkrieg produzierte Wella u.a. auf dem Gebiet der späteren DDR. Enteignung. Volkseigener Betrieb. In der DDR hieß ein Werksteil VEB Londa.
Heute produzieren sie dort wieder Wella.
Bildquelle BurdaModen 8/1968

Werbung gab es damals auch "im Osten":
Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig
...und nochmal Werbung aus "dem Westen", irgendwie alles ziemlich gleich....
Bildquelle BurdaModen 8/1968
Die meisten  (oder alle? - ich hab es nicht nachgeprüft) der nachstehend genannten Firmen gibt es nicht mehr.

Bildquelle Pramo 8/68 Verlag für die Frau Leipzig

Ach guck.
Genau heute vor 51 Jahren erschien "im Westen" die Septemberausgabe der BURDA.
"Im Osten" erblickte ein kleines Mädchen das Licht der Welt.
Heute ist das Mädchen selbst Mutter eines Sohnes und näht für ihr Leben gerne.
Kein Zufall, daß dieser Post genau heute erscheint.

Die Mutter des kleinen Mädchens erzählte früher oft, daß sie am Tag vor der Entbindung Panzer fahren sah....Prager Frühling. Keine gute Zeit, um unbeschwert ein Kind zur Welt zu bringen.
 
Bildquelle BurdaModen 8/1968
Machen wir das Beste aus dem, was wir heute haben.
Wir leben im Jahr 30 nach der Maueröffnung.

Achja, die BURDA, die gibts noch. Zum Glück. Sonst hätte ich nicht so viel "zu meckern" , wenn sich die Schnitte ähneln oder gar wiederholen.
Die PRAMO ist längst Geschichte. Aber es wäre gut, wenn es sie noch gäbe. Schon der Konkurrenz wegen.

Und was mache ich nun mit der Erkenntnis aus den beiden Zeitschriften?
Ich werde eine private  Einheit bilden: Das Strickmuster aus "dem Westen"  (scroll nochmal nach oben) werde ich mit der Wolle aus dem aufgeribbelten Pullover aus"dem Osten" (klick hier zum Blogpost) zusammenbringen.
Wiedervereinigung mal anders.  Hoffentlich gelingt das Projekt besser als die deutsche Einheit.
Einen Versuch ist es wert.



1 Kommentar:

  1. kann es sein, dass die früheren Hefte schon für sehr talentierte Hobby-Schneiderinnen waren? meine Güte, die aufgesetzten Taschen usw. - das verlangt ja doch schon ein bissel Können.
    jetzt wird es aber langsam Zeit, die Wolle zu verabeiten - die hattest du doch schon letztes Jahr aufgetrennt ;)
    PS: alles Liebe noch zum Burzeltag :)
    Grüße aus der Nachbarschaft
    Manu

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