(unbezahlte) Werbung

In diversen Post auf diesem Blog sind evtl. Markennamen genannt bzw. auf Fotos gezeigt. In meinem Blog dokumentiere ich jedoch lediglich mein Hobby und möchte mich mit anderen Hobbyschneiderinnen kreativ austauschen. Ich verdiene kein Geld mit diesem Blog. Trotzdem muß ich darauf hinweisen, daß es u.U. als (unbezahlte) Werbung durch Markennennung gesehen werden kann.

4. November 2019

Hilfe, ich hab nichts anzuziehen! Die Analyse.





Mein Schrank ist voll und ich hab nichts anzuziehen?
Das gibts doch garnicht!
Doch.
Besser gesagt, ich muß mal Ordnung schaffen und muß sehen, was  denn eigentlich so in den  Schränken hängt und liegt.

Ich muß den Überblick bekommen (und behalten)!
Ich mach jetzt das, wovor mir graust: Alles muß raus aus den Schränken!

Auf Stapeln sortiert nach Oberteilen (Blusen, Pullis, Shirts), Hosen , Röcken ; Kleidern, Jacken, Mänteln und Accessoires. Welch ein Durcheinander.
Wäsche und Strümpfe sortiere ich später.

Nun habe ich jedes Kleidungsstück einer Prüfung nach folgenden Kriterien unterzogen:
1) Trage ich gerne. Trage ich oft.
2) Schönes Teil, aber entweder abgetragen oder muß geflickt werden.
3) Schrankleiche. Seit Jahren nicht getragen. Paßt eh nicht mehr und in dieses Größe werde ich wohl nie wieder reinpassen.

"Gerne und Oft" durften sofort zurück in den Schrank.

Nun kam das Schmerzhafte.
Schrankleichen habe ich komplett aussortiert und in die Kleidersammlung gegeben. 
Auch Selbstgenähtes! Weg mit dem alten Mist!

Ich hätte es auch online verkaufen oder es in einen Second-Hand bringen können, aber dafür war mir der Aufwand zu groß. 

Abgetragene Lieblings-Lieblingsstücke durften ebenfalls wieder in den Schrank. Dazu gehören u.a. die hochwertigen Teile, nicht mehr neu, aber trotzdem zu schade zum wegtun.
Was geflickt werden mußte, kam in den Korb neben die Nähmaschine.


Nichts paßt zusammen.
Oder doch?
Der Versuch, alte Teile neu stylen!

Klassiker wie meine Blazer passen nicht nur zu dazugehörigen Hose oder dem Rock, sondern auch zur Jeans.
Statt Pulli darf es auch mal wieder eine Bluse sein.

Künftig will ich versuchen, auf allzu modische Dinge zu verzichten. 
Meist habe ich sie nur selten (oder im schlimmsten Fall garnicht) getragen.

Ein bißchen schwierig  ist  für mich der derzeitige Trend, Sommerkleider herbst- und wintertauglich zu kombinieren, also dicke Pullis und Jacken sowie Stiefel dazu zu tragen. Aber vielleicht muß ich da nur noch ein bißchen probieren und irgendwann gefällt mir das doch....
Zu augenscheinliche Stilbrücke sind auch nichts für mich. Dafür bin ich ein zu konservativer Mensch.



Was nun?

Ich suche die (meine) Antwort auf
- einen durchgängig eigenen Stil - nicht jeden trendigen und gerade angesagten Schnitt nachnähen (oder schlimmer kaufen und nicht nähen)
- die Suche nach sinnvollen Basics
- eine innere Stimme, die mich bei Fehlkäufen ermahnt

Die Aufgabe :
Vorhandene Kleidungstücke auf wirklich sinnvolle Kombinierkeit prüfen und eher klassische Schnitte für das zu neue Teile auswählen. Aber mit Verstand! Ich muß nicht alles nähen 😊

Was könnte ich gebrauchen, damit ich beim nächsten Kofferpacken nicht wieder in Panik verfalle?



Und für den Sommer, aber wirklich nur für die ganz heißen Tage: Sommerkleider!

1 Kommentar:

  1. Oooh, den Schrank entrümpeln müsste ich auch mal wieder. Aber gerade bei Selbstgenähtem finde ich es manchmal echt schwierig, sich selbst einzugestehen, dass man da an seinem Bedarf/Stil/Wohlfühlzone vorbeigenäht hat. Oder dass man sich so viel Mühe gegeben hat und dann steht einem das Teil einfach nicht.
    Sachen neu kombinieren finde ich super! Aber dieses "Ich zieh das Sommerkleid mit Strumpfhose und Strickjacke an"-Thema ... mir wäre dann ja die ganze Zeit an Bauch und Dekolletée kalt :D (wobei ich auch einfach sehr temperaturempfindlich bin)
    Das mit der Kombinierbarkeit müsste ich mir auch mal ganz dick unterstrichen aufschreiben. Das ist nämlich oft so eine Sache!

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