"Näh doch lieber Klasse, als Masse" & "Gut gebügelt ist halb genäht"

(unbezahlte) Werbung

In diversen Post auf diesem Blog sind evtl. Markennamen genannt bzw. auf Fotos gezeigt. In meinem Blog dokumentiere ich jedoch lediglich mein Hobby und möchte mich mit anderen Hobbyschneiderinnen kreativ austauschen. Ich verdiene kein Geld mit diesem Blog. Trotzdem muß ich darauf hinweisen, daß es u.U. als (unbezahlte) Werbung durch Markennennung gesehen werden kann.

21. Juni 2017

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Gänge es nach mir, dann wäre das ganze Jahr Sommer....
Es ist so schön zu sehen, wie die eine Rose sich auch in diesem Jahr wieder Richtung Dachrinne streckt.
Vor der Garageneinfahrt wächst eine zarte Schönheit. Genau da, wo nie ein Rad fahren wird. Das nennt man Glück. Oder Fügung. Ein kleines Veilchen unter einer anderen Pflanze...wo kommt das denn plötzlich her?
Und ja, auch die Kakteen dürfen wieder raus. Wer will da schon im Zimmer sitzen und nähen?

16. Juni 2017

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Wollmeise Yarn Club. Die zweite Lieferung.

Sehr hübsch.
Ein schönes Modell  und zwei ausgesucht schöne Farben.
Diese Kombination gefällt mir und ich werde die Jacke stricken.
Aber doch nicht jetzt, im Juni. Das ist was  für die kalten Tage und langen Abende im Herbst.....´

Das Tuch aus der ersten Lieferung (klick hier) finde ich grottenhäßlich.
Ich habe nicht weitergestrickt und werde die Strickerei wieder aufribbeln. Die Wolle kommt in die Sockenkiste. Basta.

14. Juni 2017

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Feine deutsche Handarbeit. Seit 1915. Und ich trage Kwik Sew 3036.

Mein drittes nach Kwik Sew 3036 genähtes Shirt.
Die beidern anderen könnt ihr euch hier noch  einmal ansehen (klick).

Ja, ich mag diesen Schnitt. Schlicht und einfach. Nur zwei Teile, zusammennähen,säumen und fertig.
Genau das Richtige für zwischendurch.

Heute trage ich genau dieselbe Kombination , wie ihr sie auf den nächsten Bildern sehen könnt, allerdings ohne die Lederjacke.  Ich fühle mich wohl in diesen Kleidungsstücken und ich kann behaupten: Ja, das bin ich.  Ich fühle mich wohl und es paßt zu mir. Es paßt besser zu mir, als so manches bunte Kleid.

Ich kaufe viel zu oft bunte Stoffe, weil ich das Bunte so mag. Aber angezogen bin ich dann doch lieber zurückhaltender, so daß Bunt im Grunde genommen eher für Urlaub und Freizeit übrig bleibt.

Die Bilder sind am Himmelfahrtstag in Grünhainichen entstanden. Es war Tag der Offenen Tür und da ich die kleinen Figuren von "Wendt und Kühn" sehr mag und auch inzwischen so einige davon besitze, war der Werkstattbesuch fast Pflicht.

Alles ist Handarbeit und deshalb sind die Figuren auch so teuer.




Nun  noch ein paar Bilder vom Shirt, denn darum soll es ja in diesem Post auch gehen ;-)

 Hier kann man gut sehen, daß der Stoffcoupon  hinten und vorne gleich gemusert ist.

Den Saum habe ich sclicht und einfach mit einem Jerseystreifen versäubert.  Der Ausschnitt liegt so sehr flach am Körper an.


11. Juni 2017

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Der Garten im Mai und Anfang Juni.

Die schönste Jahreszeit neigt sich ihrem Ende zu.
Nachdem die Azaleen fast alle verblüht sind, zeigen sich die Pfingstrosen in ihrer ganzen Pracht.



Auch im Haus blüht es: eines Morgens entdeckte ich eine Blüte an einer Kaktee. So eine Überraschung!
 Auch die Orchideen machen mir derzeit sehr viel Freude.
 
Und Muttertag war auch im Mai!

8. Juni 2017

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Vom Laufsteg in den Kleiderschrank. Runde 3. Zwischenstand.

Viel gibt es nicht zu sagen, ich zeig euch einfach Bilder:
Anthrazit-grau- schwarz-bunten Jersey und passend unifarbenen  Jersey  nebst diversem passenden Overlockgarn hatte ich im Fundus. Die Motivation war groß und inspiriert war ich auch.




Aus dem unifarbenen Jersey habe ich mir mit dem Rollschneider schmale Bänder in 2,0 und 2,5 cm Breite geschnitten. Ging gut, kein Problem.



Die "Inspiration" hab ich immer fest im Blick!




Welches Programm für die Nähte soll ich wählen?
Schlimmstenfalls 3 Nadeln und 10 Fäden. Nein Danke.
Gewählt habe ich 3 Nadeln und nur einen einzige Greiferfaden. Ganz einfach. Denkste.



Nachdem ich einige Bänder aufgenäht hatte, streikte die Maschine.
Ich habe alles mehrfach neu eingerichtet, Nadeln gewechselt , neu einfädelt, und so weiter und so fort.
Einen ganzen  Sonntag Nachmittag lang am Gartentisch.....so ein Sch...ß
Schlußendlich habe ich die Coverlock weggeräumt und mit der normalen Nähmschine die Bänder mit einem Zierstich festgenäht. Ähm, vorher mußte ich natürlich die bereits mit der Coverlock festgenähten Bänder wieder abtrennen....langwierig, sehr langwierig. Aber alles ist gut, ich habe nirgendwo in den Stoff geschnitten.
Mit dem Zierstichprogramm dauert es länger und man benötigt auch sehr viel Garn.



Der Schnitt:

Für das Oberteil wählte ich einen Schnitt aus dem Ratgeber (klick nochmal hier) .
Das Vorderteil habe ich so belassen, die schrägen Schnittteile des Vorderteils habe ich auf das Rückenteil übertragen . Die rückwärtigen Abnäher mußte ich kürzen. Eine ganz schöne Friemelei.
Wegen meiner ganz individuellen Körperform , die Sache mit dem "AX" (klick hier) habe ich mich dazu entschlossen, ein anderes Rockteil zu nutzen , nämlich das von mir schon mehrfach erprobte Vogue 1027 (klick).
Da mein Stoff nicht reichte, habe ich in der Seite des Rockteils Weite herausgenommen.




Auf dem Fußboden ausgelegt, sieht der Stand der Dinge nun so aus:
Mittlerweile habe ich die Bänder für die Längen in der Mitte vorn und hinten auch zugeschnitten. Diese werde ich aber ohne den Zierstich aufnähen, nur mit schmalem Zickzackstich und farblich passend zu den Bändern.
Mal sehen, wie weit ich in den nächsten zwei Wochen komme, denn dann beginnen bei uns die Sommerferien und erfahrungsgemäß nähe ich dann nichts. Besser gesagt, ich komme dann zu nichts ;-)




Guck mal, was Elie Saab noch so macht....Zeit und Muse müßte  man haben....


Edit:
Das Projekt ist ein TfT geworden.
Die aufzunähenden Streifen  habe ich  nicht gerade auf das Kleid aufnähen können. Als ich sie immer und immer wieder abtrennte, sah man die aufgetrennten Stelle auf dem dunelgrauen Jersey als weiße Streifen. Schade drum, aber ich möchte meine Zeit nicht weiter in dieses Teil investieren.

7. Juni 2017

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Vom Laufsteg in den Kleiderschrank. Mein verspätetes Finale der zweiten Runde.

Der seidene Sack ist ein sackiges Gewand geblieben. Da ich aber nun einmal so viel Zeit und auch Geld in dieses Projekt gesteckt hatte, habe ich nun  auch ein fertig genähtes Kleid. So viel vorab.
Meine Inspiration und auch ein Foto des Originalkleides von Dolce und Gabbana könnt ihr hier in diesem Post nachlesen (klick).
Während des Nähens ging einiges schief, daher auch die Bezeichung "Der seidene Sack".
Wie ihr seht ist das Kleid fertig und ich hatte es auch am Pfingssonntag zur Konfirmation meines Patenkindes an. Praxistest also bestanden. Ich war in der Kirche ausnahmslos die Einzige mit einem so langen und auffällig gemusterten Kleid. Es hat, wie wir hier sagen "Schnürle geregnet", will heißen, es war einfach nur pfatschnass: die Schuhe und der untere Teil des Kleides. "Obenrum" trug ich einen schwarzen Blazer.
Von der Konfirmation selbst habe ich noch keine Bilder, dshalb zeige ich euch die vorab geknipsten Fotos mit einigen Details...
 
Zuerst einmal von vorn und von der Seite:
Auf den folgenden Fotos könnt ihr sehen, wieviel Weite durch die eingesetzten keilförmigen Teile in das Rockteil gekommen ist. Zum Glück sehen nur Leute, die selber nähen, daß hier ursprünglich etwas nicht stimmt ;-)
Von hinten finde ich es ganz nett, allerding auch hier ein für Kenner sichtbarer Fehler: der Rücken ist zu lang und das Kleid zieht hinten Falten. Ist "wurscht". Paßt auch so.
Beim Drehen hat es etwas von Folklore, oder?





Bei einem so teuren Stoff - mittlerweile trotzdem ausverkauft - bleibt kein Fitzelchen Reststoff ungenutzt. Ich habe mir eine Blüte aus Stoff gebastelt. Wie man das macht, könnt ihr sehen, wenn  ihr hier klickt.


Bei dem Originalkleid sind diverse Knöpfe auf die Ärmel aufgenäht. Ich habe es genau bei drei Knöpfen belassen: je einen rechts und links auf das Schlitzende der Ärmel oberhalb der Spitze und den dritten auf die Stoffblüte.
Ja ich weiß, der Blütenanhänger kippt nach vorn. Das habe ich im Nachinein noch etwas geändert, indem ich den Aufhänger etwas weiter oben angebracht habe. Ohne neues Foto ;-)
Auch für einen kleinen Schal hat der Stoffrest noch gereicht. Auch den Schal habe ich - ebenfalls durch einen Rest der Spitzenborte- aufgehübscht. Der Schal paßt gut zur schwarzen Lederjacke.
 
Den Schal kann man auch als Gürtel benutzen. Ich probier das mal aus....
 
Was sieht nun besser aus? Mit oder ohne Gürtel?
Zuletzt noch ein Blick ins Innenleben des Kleides:
Zum Originalschnitt gab es kein Futterteil, also hab ich mir das selber gemacht. Kein Problem.
Gefüttert sind Vorder- und Rückenteil, die Ärmel haben kein Futter. Hier ist der Ausschnitt nur mit einem Schrägstreifen verstürzt. Die Länge des Futters endet kurz unter dem Knie, tja, so wie eben die ursprüngliche Länge des Kleides war. Sieht ja keiner und druntergucken wird ja wohl niemand ;-)

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Vom Stoffrest zum Blütenanhänger.

Mir aus Stoffresten einen Anhänger zu basteln, das mag ich sehr. Es ist ein individuelles Schmuckstück, passend zur Kleidung.
Hier bei meinem Flora Dress (klick ) und auch hier bei diesem Burdamodell (klick) hab ich das in anderer Form schon einmal gemacht.
Wie wirds gemacht?

Zuerst schneidet man Kreise (oder etwas kreisähnliches - in der Natur ist auch nicht alles exakt gleich) aus einem Rest Stoff aus. Ich nutze hier gerne Tassen, Gläser, Deckel, eben irgendetwas , das man schnell greifbar und in vielen Größen im Haushalt hat.
Je einen größeren und kleineren Kreis zum Viertel falten, aufeinanderlegen und mit Stecknadeln fixieren.
 
Nun durch die untere Kante mit groben Stichen nähen, den Stoff zusammenziehen und festnähen.
Die gewünschte Anzahl an einzelnen Blütenblättern fertigen und wie gezeigt zuammennähen.
 
Als nächsten Arbeitsschritt eine weitere, etwas kleinere Blüte fertigen und diese auf die erste Blüte aufnähen. In die Mitte einen Knopf oder eine Perle oder was auch immer ihr gerade gut passend findet, aufnähen.
An der Rückseite eine kleine Schlaufe anbringen. Fertig.
 

Hier entlang  gehts zum fertigen Kleid mit Anhänger (klick).

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Burda Modemagazin 12/1998, Modell 115


Der Schnitt stammt aus einer uralten Burda, nämlich 12/1998, Modell 115.





Natürlich, wie sollte es denn anders sein wenn der Stoff 10 % Elasthan hat, war das Kleid mal wieder zu eng bzw. "schnappte" an der Körper ran. Ich habe mir in meiner altbewährten Methode geholfen , indem ich keilförmige Einsätze in die Seitennaht eingesetzt habe.
Hehe, daß mir das mal nicht Methode wird, denn bereits hier bei diesem Kleid (klick) als auch bei meinem Dolce und Gabbana inspirierten Laufstegkleid habe ich das schon so gemacht. Hier schleicht sich was ein.....und zwar keine Haute Couture....
Egal, jetzt paßt es so leidlich und ich werde es mit anziehen, obwohl dieses Kleid mir nicht entspricht.
Der Kragen ist raffiniert geschnitten, aber auch das ist mir NICHT gelungen, denn ich habe das Kleid gefüttert und durch das Einnähen des Futters ging das mit dem Kragen nicht mehr so wie es ursprünglich sein sollte. Wenn man das aber nicht weiß, egal.....
Der Rückenausschnitt ist ebenfalls so lala. Alles in allem nicht so der Brüller, aber genäht ist genäht und nun wird das auch gezeigt.
Stoffverbrauch knapp 4 Meter plus 2 Meter Wirkfutter (klick)