"Näh doch lieber Klasse, als Masse" & "Gut gebügelt ist halb genäht"

(unbezahlte) Werbung

In diversen Post auf diesem Blog sind evtl. Markennamen genannt bzw. auf Fotos gezeigt. In meinem Blog dokumentiere ich jedoch lediglich mein Hobby und möchte mich mit anderen Hobbyschneiderinnen kreativ austauschen. Ich verdiene kein Geld mit diesem Blog. Trotzdem muß ich darauf hinweisen, daß es u.U. als (unbezahlte) Werbung durch Markennennung gesehen werden kann.

30. November 2016

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Schmuck aus Muscheln selber machen.

Diesen Post schreibe ich für speziell für die 24 Mädels vom Adventskalender-Swap. Versprochen ist versprochen.

Es  war im August . Draußen 30 Grad und im HS-Forum wurde gefragt, ob jemand Lust habe auf einen Adventskalender-Swap. Na und ob ich Lust hatte!

Das erste Foto zeigt einen Muschelanhänger, den ich im Jahr 2012 auf Curacao gekauft habe. Ein nettes kleines Reiseandenken, oft und gern von mir seitdem im Sommer getragen.


Gerade recht kam ziemlich zeitgleich die kreative Anregung aus der August-Burda 2016: Schmuck aus Muscheln basteln:

Bildquelle: Burda 8/2016

Bildquelle: Burda 8/2016

Und was auch noch gegeben war: ein großes Körbchen mit Muscheln aller Art und in verschiedensten Farbschattierungen, gekauft im Sommer 2014 an der Ostsee. Dieses Körbchen mitsamt Inhalt stand seither im Keller und fristete ein tristes Dasein.

Zuerst habe ich mir die schönsten und besterhaltensten Muscheln herausgesucht, in einer Schüssel Wasser eingeweicht und mit einer kleinen Bürste den anhaftenden Sand abgebürstet.
Zum Glück war es draußen richtig schön warm un so ging das Ganze recht schnell.


Als nächstes kam meine Sammlung Nagellack zum Einsatz. Einige Fläschen habe ich zum Bastellack gemacht. Kräftiges Blau, türkis oder Rosa. Alles kommt toll auf den Muscheln zur Geltung.

Für die Schmuckanhänger habe ich eine dezentere Variante gewählt: ein ganz helles Elfenbein, fast ein Klarlack. Die Muschel auf dem nächsten Foto ist auf der linken Seite noch ohne Lack zu sehen, rechts mit aufgetragenem Nagellack.


Als nächstes kamen meine Bastelutensilien zum Einsatz.


Wer schon mal Schmuck gebastelt hat, der kennt Niet- und Kettstifte.
Diese habe ich mit einer Zange gekürzt, dann eine Perle aufgefädelt und mit einer Quetschperle fixiert.
Probeweise die erste Muschel am Rand mit handelsüblicher wasserfester Goldperlfarbe betrichen. Sieht doch schon ganz gut aus....


Nun wird es schwierig. In die Muscheln muß ein winzig kleines Loch gebohrt werden. Man glaubt garnicht wie hart so eine Muschel ist....Mein Werkzeug war zuerst ein kleiner Handbohrer (ohne Foto), danach dieses alte Werkzeug, daß unser Schlosser vor Jahren einmal für uns gefertigt hat. Es ist auch so eine Art Ahle, wie es von Burda vorgeschlagen wurde.

Zuletzt habe ich mit der Heißklebepistole die kleinen Kettstifte von innen an der Muschel fixiert.
Nun auf die angebohrte Stelle noch Goldfarbe auftragen.
Gut trocknen lassen. Fertig!



Ich trage meinen Anhänger auch gerne zum Muschelkleid (klick).

24. November 2016

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Vogue 1440 - Die Jacke. Der Zuschnitt.


Hier in diesem Post hatte ich euch von meinem neuen Plan erzählt und die Stoffe gezeigt.
Jetzt, wo es draußen wirklich kühler geworden ist, die Gartensaison vorbei und alle Weihnachtssachen  aufgebaut sind, werde ich vielleicht wieder etwas mehr Zeit für das Nähen haben. Das hoffe ich.

Das ist also der Plan, wie ich die Jacke zuschneiden möchte.
Ich muß mich konzentrieren, damit ich kein Material verwechsle.





Bei Schnitten von Vogue ist die Nahtzugabe bereits enthalten. Allerdings sehe ich trotz dieses Wissens jedesmal in der Anleitung nach...man weiß ja nie....am Ende ändern die etwas und ich bekomme das nicht mit 👀

Man schneidet also direkt am Schnittmuster entlang. Das bedeutet, daß man die einzelnen Teile direkt aneinander legen kann, ohne auf evtl. Naht- und Saumzugaben achten zu müssen.

Ob das sinnvoll und gut ist, darüber kann man sich streiten.
Ich persönlich gebe meine Nahtzugaben lieber individuell zu.
Beim Zuschnitt eines Ärmels gebe ich beispielsweise an der Ärmelansatznaht Richtung Achsel nur ca. 1cm zu, in Richtung Schulter läuft die Zugabe bis 2 cm aus. Aber wie gesagt, ob das nun schneidermeisterlich korrekt ist weiß ich nicht, ich mache es so und bin damit bisher gut zurecht gekommen.

Auf dem Foto rechts seht ihr das Seide-Leinen-Gemisch in Großaufnahme.


Auch für die Fransenborte gibt es einen Papierschnitt. 
Ich fühle mich  bißchen wie im Kindergarten, lege aber das Teil trotzdem brav auf und schneide mit dem Rollschneider zu. Man könnte das Teil einfach vermaßen, also x Zentimeter lang und x Zentimeter breit. Abschneiden, fertig.

Warum aber einfach, wenns auch kompliziert geht?

Den Rollschneider habe ich genommen, damit die Fransen an meiner Borte auch möglichst gleich lang sein werden. Hätte ich mit der Schere zugeschnitten, dann wäre es vermutlich eher ein wellenartiger Schnitt geworden.

Nähen ist eine Drecksarbeit, im wahrsten Sinne des Wortes. 
Zum Glück haben wir heutzutage Staubsauger. Meiner steht nicht im Keller, sondern im Nähzimmer. Und ich weiß auch, warum!


3. November 2016

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Die Früchte einer Magnolie...

....jetzt im Herbst....und auf dem rechten Foto nach 2 Tagen in der Vase ....