"Näh doch lieber Klasse, als Masse" & "Gut gebügelt ist halb genäht"

(unbezahlte) Werbung

In diversen Post auf diesem Blog sind evtl. Markennamen genannt bzw. auf Fotos gezeigt. In meinem Blog dokumentiere ich jedoch lediglich mein Hobby und möchte mich mit anderen Hobbyschneiderinnen kreativ austauschen. Ich verdiene kein Geld mit diesem Blog. Trotzdem muß ich darauf hinweisen, daß es u.U. als (unbezahlte) Werbung durch Markennennung gesehen werden kann.

30. September 2016

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Voque1440 - Das Vorhaben und die Vorbereitungen.

Kennt ihr das?
Ein Schnittmuster liegt da, schon ausgeschnitten. Der Stoff liegt bereit.
Aber irgendetwas stimmt  nicht...
Seit mittlerweile Monaten geht mir das mit diesem Schnitt so.
Grundsätzlich finde ich das Modell sehr schön. 
Was mich aber von vornherein störte, ist die Hose.

Das ist keine klassische Hose, sondern eine Legging. Und das mag ich nicht.
Es paßt nicht zu meiner Figur, denn eine Legging betont nun mal die Oberschenkel, ob man nun will oder nicht. Und mir ist es nicht egal, wie ich  gekleidet bin ;-)


Deshalb werde ich diese Hose nicht nähen, statt dessen hab ich mir eine sehr schmale Hose gekauft (Foto folgt) *schäm*. Aber diese Kaufhose sitzt knackig und paßt bestens zu diesem hier (klick) gezeigten Pullover. Es hat übrigens immer noch niemand gesagt, wie viele er für diesem Pullover aus Baby-Alpaka ausgeben würde...

Das Material für die Jacke habe ich zusammengestellt, aus welchem Stoff ich die Bluse nähe, weiß ich noch nicht. 
Bald wird wirklich schlechteres Wetter. Dann, so hoffe ich , kommt wieder mehr Leben in die Nähblogs und auch ich werde wieder mehr schaffen. Ganz bestimmt.





Schrägstreifen selber machen. Kann man machen. Kann man aber auch kaufen, zumal es hier nur zur Versäuberung der Nähte dient. Außerdem habe ich noch ausreichend schwarzes Schrägband, ich muß also nicht mal etwas kaufen.
Das gekaufte Schrägband paßt genau. Wie gut.


Auch die Paspel werde ich nicht selbst herstellen, denn die habe ich auch schon in meinem doch beachtlichen Lager an diversen Kleinigkeiten (hach, das habe ich aber jetzt schön formuliert).
Größe paßt auch, wie hier an der weißen Paspel gezeigt. ich werde aber schwarzes Paspelband nehmen.

Zum Thema Schrägstreifen habe ich auch wieder in einem alten Buch etwas gefunden. Aber seht selbst:

Quelle:" Ich kann schneidern", Ullstein & Co, Berlin und Wien 1908

Quelle:" Ich kann schneidern", Ullstein & Co, Berlin und Wien 1908
Quelle:" Ich kann schneidern", Ullstein & Co, Berlin und Wien 1908


Quelle:" Ich kann schneidern", Ullstein & Co, Berlin und Wien 1908



22. September 2016

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Unrath & Strano. Die Hose. Das war (noch) nix.

Mein Motto:
"Wenn der Schuh drückt, befrei Dich vom Schuh, nicht vom Weg."

Das heißt konkret: Die Hose , gebloggt hier und hier,  liegt in der Tonne, seit ungefähr 2 Stunden.

Was ist passiert?
Ich hatte die Hose gestern Abend geheftet um zu sehen, wie die Paßform ungefähr sein wird.
Nun, ich sags mal so, von Paßform konnte keine Rede sein. Es sah so schlimm aus, daß ich auf ein Foto verzichtet habe. Warum auch?
Die Weite der Beine war o.k. aber um Hüfte und Bauch fehleten ca. 6 cm an Weite. Hä?
Ich hatte doch schon die größtmöglich verfügbare Größe (42) zugeschnitten plus mehr Nahtzugabe als üblich (abschneiden geht immer). In Größe 42 passe ich laut Maßtabelle dicke rein, da wäre sogar noch Luft.
Ich verstehe das nicht.

Zwei Lösungsmöglichkeiten:
1) Mindestens 5 kg abnehmen, um da hineinzupassen. Schwierig.
2) Hose entsorgen. Und zwar schnell. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Habe mich kurzfristig für Variante 2 entschieden.

Sollte ich noch einen Versuch starten?
Dann müßte ich den Schnitt um 1,5 bis 2 Größen (klick hier) - Weitenunterschied pro Größe 4 cm -gradieren. Viel Aufwand für ein nicht abzuschätzendes Ergebnis.




Im übrigen fällt mir auf, daß in den meisten Blogs nur gut gelungene Teile gezeigt werden.
Habt ihr keine Mißerfolge?

21. September 2016

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Unrath & Strano. Das Motiv. Freihand. Von mir.

Ich zäume das Pferdchen von hinten auf.
Also, ich nähe dieses Mal nicht zuerst die Hose, sondern die Verzierung...:-))

Ein Motiv, 9 cm Durchmesser, wird benötigt.

Los gehts: 
Als Maß eine Tasse, das geht schneller als mit dem Zirkel...
...und ein gaaaanz weicher Bleistift...

Untergebügelt habe ich normale Vlieseline.


Ich zeichne freihand ein annähernd gleiches Motiv wie vorgegeben und sticke das Ganze freihand mit der Nähmaschine und Stickgarn nach.


Ganz nett. Vielleicht nähe ich das Motiv noch einmal, dann aber nicht in bunt, sondern uni mit dem Garn, mit dem ich auch die Absteppungen an der Hose machen werde.

Die Hose an sich habe ich nun auch zugeschnitten, und alle Markierungen übertragen.

6. September 2016

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Unrath & Strano. Der Designerschnitt.

Während ich diese Zeilen schreibe kommen mir immer wieder Zweifel, ob ich mir hier ein irgendwann möglichst gut sitzendes Modell herausgesucht habe, oder ob ich immer wieder ändern werden muß, weil es hinten und vorn nicht passen wird....
Im Internet habe ich keine einzige nach diesem Schnitt fertig genähte Hose gefunden. Ist das ein schlechtes Vorzeichen?

Im Rahmen des Hosen-sew-alongs  habe ich mir also vorgenommen, an dieser Hose von Unrath & Strano( klick hier)  weiterzuarbeiten. Tja, inzwischen  ist das Schnittmuster nicht nur 10 Jahre alt, nein inzwischen ist es 13!
Schon vor Jahren hatte ich mir den Schnitt herauskopiert, aber irgendwie schien nie der richtige Moment zu sein, an diesem Modell weiterzuarbeiten. Aber jetzt muß es werden. Und es wird. So, oder so.
Fast hätte ich letztes Wochenende schon die Schere angesetzt aber dann..

SCHNEIDEHEMMUNG!

Urplötzlich.
Warum?
Dieses Hosenmodell hat keine Seitennaht. Das heißt, jegliche Änderung kann ich im nachhinein nur an der vorderen und hinteren Mitte vornehmen. Ein Glück, daß ich das noch gesehen habe und nicht blind angeschnitten habe.

Eine zweite Sache bei diesem Modell: Es ist ein Designermodell. Toll.

In der Nähanleitung der Burda steht, daß ein Motiv mit 9cm Durchmesser benötigt wird.
Bildquelle:Burda



Welches Motiv? Dankbarerweise haben die Fotografen bei Burda mal wieder nicht - wie so oft - auf die Details geachtet. Lediglich auf der Zeichnung kann man sehen, daß als Zierde ein - vermutlich besticktes - Motiv benötigt wird.
Bildquelle: Burda

O.k. ,auch das bekomme ich hin und ich weiß auch schon wie.

Mein nächster Schritt ist nun, diesen Schnitt auf eine mir sehr gut passende Hose aufzulegen und die Änderungen schon am Papierschnitt vorzunehmen. Wird trotzdem schwierig, weil die vordere und hintere Mitte schräg verlaufen. Aber das sollte trotzdem funktionieren, da bin ich mir sicher. Lust ein Probemodell zu nähen, habe ich nämlich nicht.

Zwischenstand einige Stunden später:

Tja, die Sache mit dem Auflegen des Papierschnittes auf eine fertige Hose funktionierte nicht, da ich durch die nicht vorhandene Seitennaht und die schräg verlaufenden Mitten keinen Anhaltspunkt habe, wo ich messen soll. Das Papier flutscht ständig weg.....

Also messe ich den Schnitt aus. Jaja, ich weiß, Bequemlichkeitszugabe und so weiter, aber ich weiß mir im Moment nicht anders zu helfen.
Ich messe also meine gut sitzende Hose und orientiere mich dabei an der oberem Bundkante und an den Nähten.


Diese Werte übertrage ich jetzt auf den Papierschnitt. Das sieht ganz gut aus, der Schnitt sollte passen.

Der Zuschnitt:
Spannend!

SCHNEIDEHEMMUNG Nr.2 !

Aber warum um Himmels Willen reicht denn der Stoff hinten und vorn nicht aus?
Tja, weil ich den Stoff in doppelter Lage aufgelegt habe und dieses Modell in einfacher Lage zugeschnitten wird. Aufpassen!! Ich brauche doch nicht zwei linke und zwei rechte Hosenbeine.
So was aber auch....
Mach ich ;-)...dann klappts auch mit der Hose...

Ich will versuchen, im Laufe der Woche die Hose zuzuschneiden, mal sehen wie weit ich komme.

2. September 2016

1 Kommentar

Selbstgenähte Kleidung, die ich mag, die trage ich auch.

Klick aufs Foto führt zum Post.

Und ihr?
Hebt ihr alles Selbstgenähte auf bis der Schrank sprichwörtlich aus allen Nähten platzt?
Oder könnt ihr euch auch von Selbstgenähtem trennen?