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22. Oktober 2016

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Tikal, Star Wars und Frau Nähfreundin mittendrin



Vor einiger Zeit schrieb ich in diesem Post über Macchu Picchu davon, daß es auf der Welt nur zwei Stellen gibt, die gleichzeitig UNESCO-Weltkultur- und Weltnaturerbe sind.
Zum ersten Macchu Picchu, die alte Inkastadt in Peru, und zum zweiten Tikal, die Mayastadt in Guatemala.
Heute nun der Post über Tikal.
Tikal liegt mitten im Urwald Guatemalas und ist nur schwer zu erreichen. Am besten fliegt man bis Flores und begibt sich dann auf die weitere Reise per Bus.
Man fliegt mit kleinen Maschinen, in denen man noch ins Cockpit sehen darf, in den Abfertigungshallen der Flughäfen ist nichts (wie auf dem Foto zu sehen) oder wirklich nur weng los. Das Flugzeug fliegt nicht wirklich nach Plan, sondern dann, wenn es eben kommt und wieder losfliegt. Es ist eben alles ein bißchen anders als bei uns.

In Tikal angekommen wird man von Bewaffneten empfangen.... ein seltsames Gefühl, denn Tikal besteht nur aus Ruinen....


Was war Tikal? Man weiß es nicht so ganz genau. Entweder eine Stadt zum Leben, oder eine Kultstätte oder beides. Die Wissenschaft ist sich nicht einig und ich finde, es ist auch egal, denn so oder so sind die verlassenene Pyramiden der Mayas faszinierend. (Merke: In Macchu Pucchu in Peru lebten die Inkas.)


Will man zu den Pyramiden, muß man durch den Urwald. Trampelpfadähnliche Wege sind angelegt. Unglaubliche Vegetation. Freilebende Nasenbären. Mückenschutz und Sonnenhut sind unentbehrlich. Wanderschuhe auch.

Endlich angekommen und die erste Pyramide ( Tempel IV) erklommen, bietet sich eine atemberaubende Aussicht über den Urwald. Endlich den Blick auf die Tempel genießen.
Ja, die Star War Fans unter euch werden die Szene kennen (Star Wars Episode 6 (?) wurde hier gedreht).
Ich bin immer gut zu erkennen, jawoll, die mit dem auffälligsten Sonnenhut in grellstem pink.
Beweisfoto: Ich war da!


Die Pyramiden besteigt man übrigens nicht von vorn auf den Steinstufen , sondern über eine Holztreppenkonstruktion an der Rückseite.



Die Tempel , die noch nicht ausgegraben sind, lieben so wie hier zu sehen, unter Erde begraben. Man kann überall erahnen, wo noch solche Pyramiden und andere Bauwerke sein könnten.

Wer es selbst erleben möchte, muß nach Guatemala oder Mexiko reisen. Empfehlenswert.
Schere

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