19. Oktober 2016

Mittwochs im Robson Coat


Zum heutigen MMM begrüßt uns Frau Nahtzugabe in ganz viel Selbstgestricktem, da bekomme ich sofort auch Lust, mal wieder etwas für mich zu stricken.
Meine Fotos sind nicht von heute - obwohl es draußen genau so aussieht -, sondern aus der vergangenen Woche. Da waren wir nämlich im südlichen Ostpreußen, ehemals Deutschordensland, heute zu Polen gehörend. Sehr interessant, wenn man sich nur ein bißchen für Geschichte interessiert. Wirklich sehenswert sind die alten Burgen des Deutschordens und die schöne Landschaft, wenn, ja wenn man gutes Wetter hat. Das hatten wir leider nicht...es hat tagelang geregnet, war aber zum Glück nicht zu kalt, so daß ich meinen Robson Coat, wer weitere Bilder sehen und mehr Informationen möchte, bitte hier klicken, gut tragen konnte.

Ja, wo läuft sie denn , die Frau Nähfreundin????
Es ist die mit dem roten Hut!

fotografiert in Bromberg, heute polnisch Bydgoszcz
fotografiert in Graudenz, heute polnisch Grudziadz

Wie man sieht, trage ich selbst beim Herzen des Herrn Nikolaus Kopernikus  Hut. Jawoll. Sehr praktisch ist so ein Regendeckel mit extrabreiter Krempe bei Regen auf Reisen. Alle anderen aus der Reisegruppe mußten ihren Schirm halten (auch mein Mann), ich hatte die Hände frei. Ich glaube, ich kann mich an das Tragen von Hüten gewöhnen. Außerdem ist es schön auf dem Kopf und nichts ist schlimmer als nasse  Kopfhaut, igitt.
Früher dachte ich immer, daß so ein Hut die Haare platt drückt. Nein, das ist nicht so, kurz die Haare schütteln und die Frisur sitzt. Immer wenn ich eine Mütze trage, z.B. beim Skifahren, sehre ich viel schlimmer frisurseitig aus. Aber Skifahren mit Hut wäre ja auch komisch, da komme ich wohl um die Mütze nicht rum ;-)
Nun noch ein paar kurze Impressionen. Eines meiner nächsten Reiseziele wird Königsberg, heute zu Rußland gehörend, sein. Da freue ich mich schon drauf. Hach, es wären ja nur 134 km gewesen...aber wir hatten ja auch kein Visum für Rußland. Einmal das dort sein, wo jahrhundertelang die deutschen Könige gekrönt wurden und mal zum Grab von Immanuel Kant gehen. Mancher findet das vielleicht stinklangweilig, für mich ist das Reisen zu solchen Orten sehr interessant.
die Orgel in Heiligelinde
fotografiert in Thorn heute polnisch Torun

Ähm, und da war noch etwas.....
Wie ich so auf Reisen an mir heruntergucke, sehe ich eine eingenähte Stecknadel.....
Ist euch so etwas auch schon einmal passiert?
Mittlerweile habe ich die Stecknadel so knapp wie es gerade ging mit der Zange weggeknipst und den Glaskopf im Innenteil des Sattels gelassen. Mal gucken, ob das so geht, oder ob ich den Patient "Robson" doch noch operieren muß ?! 

Zuletzt noch ein Hinweis auf den Hosen sew along.
Alle eure Posts zu den im vergangenen Monat geposteten Beiträgen über Hosen könnt ihr noch bis morgen Abend verlinken.
Für die, die es noch nicht wissen: Es gibt keine vorgegebenen Termine, bis wann man was an der Hose genäht haben soll. Es geht nur darum, die Posts zu Hosen an einer Stelle zu sammeln.
Das Treffen findet an jedem 10. eines Monats statt und die Linkliste wird immer für 10 Tage geöffnet sein.

Liebe Frau Nähkästchen, Danke für den Hinweis, das Verlinken sollte jetzt funktionieren.

Ebenfalls bis morgen Abend könnt ihr noch euren Kommentar für den Lostopf für das Buch von Palmer/Pletsch hinterlassen.

Ein Klick auf das Banner führt zum sew along, das Banner dürft ihr gerne mitnehmen und verlinken.
Hosen sew along

Kommentare:

  1. Ein sehr schöner Mantel. Ich trage meinen Robson Coat auch gerne und habe einen inzwischen meiner Mutter geschenkt. Das mit der eingenähten Stecknadel ist mir mal bei Kleidung für meine Tochter passiert. Deinen Hut finde ich toll. Lg Mathilda

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  2. Du hast sogar einen zweiten Robson genäht? Respekt., denn das ist viel Arbeit.
    Danke für deinen Kommentar.

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  3. Ach, wie lustig, das habe ich auch schon mal geschafft... die eingenähte Stecknadel ;)
    Was für ein Styling, sieht super aus und der Hut! Liebe Grüße Anita

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Über Kommentare freue ich mich immer. Auch konstruktive Kritik ist jederzeit willkommen. Danke!

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