26. April 2014

Löwenzahn

Zuerst war das Sammeln. Im Entengang durch den Garten in der Hoffnung, nicht von den Nachbarn gesehen zu werden....
Das Ergebnis? Ein 10-Liter-Eimer voller Blütenköpfe, Ameisen und winziger schwarzer Käfer. Wegen der Tiere habe ich die Blüten in den Hof gelegt. Nach einer Weile waren es tatsächlich weniger.
Drei Sorten Süßes habe ich mittlerweile gekocht und ich bin vom guten Geschmack dieser Köstlichkeiten überrascht. Die Vorbereitung ist bei allen Rezepten gleich:Zuerst die gelben Blütenblätter (Petalen) abzupfen.Man könnte denken, dies sei eine Strafarbeit, ich fand es entspannend. Die Blüten vorher nicht waschen, sondern nur ausschütteln und darauf achten, daß keine Insekten und anderes Getier in den Topf kommen. Sind die Blüten naß, dann kleben die Petalen zu sehr an den Fingern. Mit der angegebenen Menge Wasser eine halbe Stunde kochen und mindestens 12 Stunden ziehen lassen. Dann gut abseihen, entweder mit einem Sieb oder noch besser mit einem Tuch. Ich habe eine nie benutzte Windel benutzt.
Die Rezepte:
Löwenzahngelee: 250 Gramm Löwenzahnblütenblätter, 1 Liter Wasser, dazu den Saft von 1 bis 2 Zitronen und ein Päckchen (500g) Gelierzucker 2:1. Man kann statt der Zitronen auch Apfelsinen nehmen. Dann wird das Gelee nicht so sehr fest. Derzeit noch im Topf: Löwenzahn"honig" .Sieht aus wie Kaffee..... Dazu benötigt man einen 5-Liter-Eimer voll mit Löwenzahnblütenköpfen. Davon die gelben Blütenblätter abzupfen und mit 3 Liter Wasser wie oben beschrieben ansetzen und kochen. Diese nun knapp 3 Liter Wasser mit 4 Päckchen braunem Zucker (2 kg) aufkochen und so lange einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Bei mir dauerte dies etwa 3 Stunden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Über Kommentare freue ich mich immer. Auch konstruktive Kritik ist jederzeit willkommen. Danke!