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Unrath & Strano. Die Hose. Das war (noch) nix.

Mein Motto:
"Wenn der Schuh drückt, befrei Dich vom Schuh, nicht vom Weg."

Das heißt konkret: Die Hose , gebloggt hier und hier,  liegt in der Tonne, seit ungefähr 2 Stunden.

Was ist passiert?
Ich hatte die Hose gestern Abend geheftet um zu sehen, wie die Paßform ungefähr sein wird.
Nun, ich sags mal so, von Paßform konnte keine Rede sein. Es sah so schlimm aus, daß ich auf ein Foto verzichtet habe. Warum auch?
Die Weite der Beine war o.k. aber um Hüfte und Bauch fehleten ca. 6 cm an Weite. Hä?
Ich hatte doch schon die größtmöglich verfügbare Größe (42) zugeschnitten plus mehr Nahtzugabe als üblich (abschneiden geht immer). In Größe 42 passe ich laut Maßtabelle dicke rein, da wäre sogar noch Luft.
Ich verstehe das nicht.

Zwei Lösungsmöglichkeiten:
1) Mindestens 5 kg abnehmen, um da hineinzupassen. Schwierig.
2) Hose entsorgen. Und zwar schnell. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Habe mich kurzfristig für Variante 2 entschieden.

Sollte ich noch einen Versuch starten?
Dann müßte ich den Schnitt um 1,5 bis 2 Größen (klick hier) - Weitenunterschied pro Größe 4 cm -gradieren. Viel Aufwand für ein nicht abzuschätzendes Ergebnis.




Im übrigen fällt mir auf, daß in den meisten Blogs nur gut gelungene Teile gezeigt werden.
Habt ihr keine Mißerfolge?

Unrath & Strano. Das Motiv. Freihand. Von mir.

Ich zäume das Pferdchen von hinten auf.
Also, ich nähe dieses Mal nicht zuerst die Hose, sondern die Verzierung...:-))

Ein Motiv, 9 cm Durchmesser, wird benötigt.

Los gehts: 
Als Maß eine Tasse, das geht schneller als mit dem Zirkel...
...und ein gaaaanz weicher Bleistift...

Untergebügelt habe ich normale Vlieseline.


Ich zeichne freihand ein annähernd gleiches Motiv wie vorgegeben und sticke das Ganze freihand mit der Nähmaschine und Stickgarn nach.


Ganz nett. Vielleicht nähe ich das Motiv noch einmal, dann aber nicht in bunt, sondern uni mit dem Garn, mit dem ich auch die Absteppungen an der Hose machen werde.

Die Hose an sich habe ich nun auch zugeschnitten, und alle Markierungen übertragen.

#hosensewalong . Das Treffen im September 2016 mit Verlosung.

Klick auf das Banner um zu erfahren um was es geht!


Bin ich inkonsequent?
Noch vor ein paar Wochen schrieb ich hier in diesem Post , daß wir Frauen doch mehr Mut zum Tragen von Röcken haben sollten..., daß es Freude macht, einen Rock oder ein Kleid zu tragen....
Und heute?
Heute findet das erste Treffen des #hosensewalong statt. Jetzt möchte ich Hosen nähen!
In den letzten Tagen habe ich über diesen Zwiespalt in mir nachgedacht.
Ja, ich mag Kleider. Sehr sogar. Allerdings behindern sie mich manchmal im Alltag, vor allem wenn ich Bewegungsfreiheit brauche. Leider. Instinktiv greife ich also oft zur Hose.
Sobald es aber sehr warm ist, dann sieht man mich nur einem meiner vielen selbtgenähten Kleider.

Der September hat begonnen und wir können darauf warten, daß die ersten Herbstboten den nächsten Tagen zu sehen sein werden. Es wird kühler werden, morgens sind bereits die Autoscheiben beschlagen und nicht mehr lang hin, daß  wir die Scheiben morgens freikratzen müssen.
Allerhöchste Zeit also, einen Plan für die zu nähenden wärmenden Hosen zu schmieden.

Im Laufe der nächsten Monate möchte ich versuchen, mich dem Thema "Meine perfekte Hose" nochmals zu nähern. Daß es den einen perfekten Hosenschnitt nicht gibt, das weiß ich. Aber es sollte doch möglich sein, den bestmöglichen persönlichen Schnitt zu finden und Modeschnitte ohne große Probleme ändern zu können.

Meine ersten Gedanken und Pläne, teils noch diffus und ohne bereitgelegte Stoff seht ihr hier:



An der Hose nach dem Schnitt von Unrath & Strano bin ich dran, klick hier.


Weil ich nicht alles alleine nähen kann und damit es hier nicht langweilig wird, suche ich Gastblogger! 

Ich verlose 3 x den Schnitt Butterick 5682.


Das ist ein Mehrgrößen -Schnittmuster, das einige verschiedene Varianten einer Jeans zulässt.
Ich bin gespannt, was ihr daraus macht.


Was müßt ihr tun, um einen davon zu bekommen? 

1.) einen Kommentar unter diesem Post hinterlassen (das ist möglich bis die Linkliste in diesem Monat schließt), daß ihr es gerne haben möchtet und

2.) bis zum genannten Termin den Schnitt nähen und einen möglichst ausführlichen Post dazu schreiben. Diesen Post veröffentlichst Du am vorgegebenen Termin in deinem Blog und zeitgleich auch hier in meinem Blog.

Die geplanten Termine für die Gastposts sind:

10.November 2016

10. Januar 2017

10. Februar 2017 


drei verloste Schnittmuster = drei Gastposts an drei verschiedenen Terminen

Sofern es irgendwie möglich ist, sollten die Schnittmuster bis Ende September bei euch im Briefkasten sein. Ich geb mir Mühe.
Bitte tragt euch nur in die "Losliste" ein, wenn ihr auch die Zeit habt, das Schnittmuster ausführlich zu testen und einen Post dazu zu schreiben.

Wenn die Losfee Dich dieses Mal nicht beglückt...nicht schlimm! Es wird weitere Verlosungen im Rahmen dieses #hosensewalong  geben.


Hast Du Lust, unabhängig von den drei verlosten Schnittmustern, einen Gastbeitrag zu schreiben?

Jede Idee ist gerne gesehen. Du könntest ein Tutorial schreiben , z.b. wie man einen Hosenreißverschluß einnäht oder z.B., wie man eine Jeans säumt.

Außerdem wäre es schön, wenn mal jemand zusammenfassen könnte, welche Hosen im Frühjahr/Sommer 2017 angesagt sind. Vielleicht sogar mit Hinweisen auf entsprechende Hosenschnittmuster.

Alles rund um das Thema Hose ist gerne gesehen und wird gesammelt.

Schreibt mir unter naehfreundin111 ät gmail dot com


Und  nun zeigt her eure Werke des vergangenen Monats!
Die Linkliste ist 10 Tage geöffnet.
Das nächste Treffen findet am 10.Oktober statt.



Edit 21.09.2016:
Außer Simone von fraumüllermachtsachen möchte niemand diesen Schnitt ausprobieren.
Liebe Simone , schickst Du mir bitte deine Adresse und die von dir benötigte Größe. Danke!

Unrath & Strano. Der Designerschnitt.

Während ich diese Zeilen schreibe kommen mir immer wieder Zweifel, ob ich mir hier ein irgendwann möglichst gut sitzendes Modell herausgesucht habe, oder ob ich immer wieder ändern werden muß, weil es hinten und vorn nicht passen wird....
Im Internet habe ich keine einzige nach diesem Schnitt fertig genähte Hose gefunden. Ist das ein schlechtes Vorzeichen?

Im Rahmen des Hosen-sew-alongs  habe ich mir also vorgenommen, an dieser Hose von Unrath & Strano( klick hier)  weiterzuarbeiten. Tja, inzwischen  ist das Schnittmuster nicht nur 10 Jahre alt, nein inzwischen ist es 13!
Schon vor Jahren hatte ich mir den Schnitt herauskopiert, aber irgendwie schien nie der richtige Moment zu sein, an diesem Modell weiterzuarbeiten. Aber jetzt muß es werden. Und es wird. So, oder so.
Fast hätte ich letztes Wochenende schon die Schere angesetzt aber dann..

SCHNEIDEHEMMUNG!

Urplötzlich.
Warum?
Dieses Hosenmodell hat keine Seitennaht. Das heißt, jegliche Änderung kann ich im nachhinein nur an der vorderen und hinteren Mitte vornehmen. Ein Glück, daß ich das noch gesehen habe und nicht blind angeschnitten habe.

Eine zweite Sache bei diesem Modell: Es ist ein Designermodell. Toll.

In der Nähanleitung der Burda steht, daß ein Motiv mit 9cm Durchmesser benötigt wird.
Bildquelle:Burda



Welches Motiv? Dankbarerweise haben die Fotografen bei Burda mal wieder nicht - wie so oft - auf die Details geachtet. Lediglich auf der Zeichnung kann man sehen, daß als Zierde ein - vermutlich besticktes - Motiv benötigt wird.
Bildquelle: Burda

O.k. ,auch das bekomme ich hin und ich weiß auch schon wie.

Mein nächster Schritt ist nun, diesen Schnitt auf eine mir sehr gut passende Hose aufzulegen und die Änderungen schon am Papierschnitt vorzunehmen. Wird trotzdem schwierig, weil die vordere und hintere Mitte schräg verlaufen. Aber das sollte trotzdem funktionieren, da bin ich mir sicher. Lust ein Probemodell zu nähen, habe ich nämlich nicht.

Zwischenstand einige Stunden später:

Tja, die Sache mit dem Auflegen des Papierschnittes auf eine fertige Hose funktionierte nicht, da ich durch die nicht vorhandene Seitennaht und die schräg verlaufenden Mitten keinen Anhaltspunkt habe, wo ich messen soll. Das Papier flutscht ständig weg.....

Also messe ich den Schnitt aus. Jaja, ich weiß, Bequemlichkeitszugabe und so weiter, aber ich weiß mir im Moment nicht anders zu helfen.
Ich messe also meine gut sitzende Hose und orientiere mich dabei an der oberem Bundkante und an den Nähten.


Diese Werte übertrage ich jetzt auf den Papierschnitt. Das sieht ganz gut aus, der Schnitt sollte passen.

Der Zuschnitt:
Spannend!

SCHNEIDEHEMMUNG Nr.2 !

Aber warum um Himmels Willen reicht denn der Stoff hinten und vorn nicht aus?
Tja, weil ich den Stoff in doppelter Lage aufgelegt habe und dieses Modell in einfacher Lage zugeschnitten wird. Aufpassen!! Ich brauche doch nicht zwei linke und zwei rechte Hosenbeine.
So was aber auch....
Mach ich ;-)...dann klappts auch mit der Hose...

Ich will versuchen, im Laufe der Woche die Hose zuzuschneiden, mal sehen wie weit ich komme.

Das rote Jerseykleid. Das mit den Punkten. Burda 07/2004, Modell 109. Ein Nähkrimi.

Während der Sommermonate fehlt etwas: Die wöchentliche Inspiration durch den MMM!!
Auch in den Nähblogs herrscht gefühlt der Sommerschlaf.
Zum Glück geht es heute wieder  mit einem neuem Design auf dem MMM-Blog los. Es gefällt mir.

Aber nun zu meinem Lieblingskleid aus dem Sommer 2016, das ich heute aufgrund der zu erwartenden hohen Temperaturen nochmal tragen kann.



Ich nähte das Jerseykleid Modell 109 nach einem Schnitt aus der Juli-Burda von 2004. 

Genau dieses Modell habe ich schon einmal genäht, das kann vor ca. 10 Jahren gewesen sein. Damals benutze ich einen Kenzo-Jersey , den ich im Onlineshop von Sabine Gegenheimer (exclusise-stoffe.de) gekauft habe. Erinnert ihr euch auch an Sabine, die ja leider vor einigen Jahren verstorben ist, und an den Kenzo-Jersey?


Bildquelle:Burda 07/2004, Modell 109

Schnitt nochmal abgepaust, denn das, was mir im Jahr 2004 passte, paßt leider nicht mehr. Das Modell ist sowieso nicht figurfreundlich, da es an der Problemzone Bauch anliegt. Also muß zwingend ein Futter drunter!

Der Zuschnitt:
Längs? Oder Quer? 
An einer Seite der Stoffbahn liegen dicke weiße Punkte, hin zur anderen immer dünner werdende Punkte...

Erste Änderung beim Zuschnitt:
Damit das Kleid an der kürzeren Seite das Knie bedeckt, habe ich 12 cm an allen Säumen zugegeben.


Ich will euch noch schnell die Bilder vom 10 Jahre alten Kleid zeigen...damals noch komplett auf der Haushaltsnähmaschine genäht und mit Zickzackstich versäubert.


Beim Zuschnitt stand die Frage, wie ich das Futterkleid nähen werde.
Einzeln zum daruntertragen , nur mit Spaghettiträgern?
Oder als separates Kleid nach dem gleichen Schnitt wie das Oberkleid ? Diese Variante habe ich sofort wieder verworfen, da sicherlich das Futterkleid am Ausschnitt zu sehen wäre.

Aber ich könnte das Kleid in doppelter Lage verarbeiten und nur an den Ausschnitten befestigen. Und genau so habe ich das auch gemacht.

Also nochmal: Alle Teile, die ich gefüttert haben möchte, auch aus Futterstoff zuschneiden. Oberstoff und Futterstoff aufeinanderlegen und dann als eine Lage weiterverarbeiten.
Aber Vorsicht! Das Futterteil soll nur an den Ausschnittkanten angenäht werden, nicht an den Seitennähten.

Nächster Arbeitsschritt:
Beide Stofflagen werden mit einem zur Hälfte gefalteten Besatzstreifen an den Armausschnitten und am Halsausschnitt, wie auf dem Foto zu sehen, zusammengenäht.

Als Maß habe ich eine Füßchenbreite genommen.
Nahteinstellung wie auf dem Foto zu sehen.





Nun ist der Ausschnitt dran:

Zuerst reihe ich den Ausschnitt an der vorgegebenen Stelle auf die entsprechende Länge ein.
Nun schneide ich das auf das eingereihte Teil aufzusetzende Teil zu.

Auf eine Seite bügle ich Vlieseline wegen der Stabilität und damit mir beim Nähen nicht alles verrutscht. Ich nahm ganz normale 180er, bei diesem kleinen Teil muß die Dehnbarkeit ja nicht erhalten bleiben. Es gibt aber auch spezielle Vlieseline, die man für Jersey nutzen kann. Leider weiß ich jetzt die Nummer nicht.

Zwei Teile, rechts auf rechts, mit der Nähmaschine gesteppt wie auf dem Foto zu sehen. eine kleine Stelle zum wenden offen lassen, die Nähfäden etwas länger lassen und damit die offene Stelle nach dem Wenden von Hand schließen. Nahtzugaben zurückschneiden, wenden, bügeln.
Das Papierschnittteil verwende ich als Schablone.





Nächster Arbeitsschritt:
Das eben gefertigte Teil wird auf die zuvor eingereihte Stelle aufgenäht.
Klingt einfach und ist auch einfach.
In der Realität habe ich zweimal getrennt, weil die Naht schlecht aussah.
Jetzt ist es gut.

An dieser Stelle mußte ich darauf achten, daß ich den noch nicht komplett genähten Ausschnitt, also die Besatzstreifen, nicht mit erfasse.


Nun die Innenseite des Ausschnittes:
Zuerst die eingereihten Zugaben zurückschneiden (auf dem Foto noch nicht geschehen) und dann von innen ein weiteres Teil mit Handstichen zur Versäuberung aufsetzen.

Nun nähe ich die einzelnen Teile 4-fädig mit der Overlock zusammen.
Zuerst die Teilungsnähte im Vorderteil, dann im Rückenteil.

Damit die Teilungsnähte auch gut aufeinanderpassen, stecke ich mir vor dem Nähen Stecknadeln an die gewünschte Stelle, nähe dann langsam heran und achte darauf, daß die Nähmaschinennadel genau über den Kreuzungspunkt der Stecknadeln näht. Aufpassen, die Stecknadeln vorher rausziehen, sonst wird das Messer stumpf.
Wer keine Overlockmaschine hat, der näht mit schmal eingestelltem Zickzackstich und versäubert die Nahtzugaben ebenfalls mit einem schmalen Zickzackstich oder aber einem speziellen Overlockstich. Das geht genauso gut, dauert aber ein bißchen länger.

Die nächsten Schritte sind schnell erklärt:

Als erstes den mit Besatzstreifen versäuberten Halsausschnitt vollenden, daß heißt umbügeln und füßchenbreit absteppen.

Als Nächstes Zusammennähen des jeweils gedoppelten Vorder- und Rückenteils an der Schulternaht.
Die Schulternaht liegt nicht auf der Schulter, sondern ist ins Vorderteil verlegt.

Im Internet nach passendem Ripsband suchen, bestellen, hoffen, daß die Farbe paßt und warten bis es endlich da ist.

Vor dem Nähen der Schulternaht darauf achten, daß die Nahtzugabe entsprechend breit sind, denn das Ripsband muß eingezogen werden.

Die Bilder erklären es.

Als das erledigt war, habe ich noch Ruckzuck die Seitennähte geschlossen.
Dabei darauf achten, daß die Nahtzugaben zueinander liegen, daß heißt Oberstoff Nahtzugabe nach innen (logisch) und beim Futter Nahtzugabe nach außen .

Die erste Anprobe gleicht einer Schockstarre:
Es ist zu eng.

Der Kommentar meines Mannes: "Ein schönes Kleid hast Du dir genäht, aber wenn Du das anziehen willst, mußt Du erstmal abnehmen."
Weiß ich selber. Doch bis ich abgenommen habe, und dann noch an der richtigen Stelle....ich will das Kleid jetzt anziehen.

Außerdem habe ich extra ein Futter eingenäht, damit das Kleid besser fällt.


Wer mich kennt und evtl. schon länger auf meinem Blog mitliest, der weiß, daß ich mich mit so etwas nicht zufrieden gebe,

z.B. bei Vogue 1381, ein Nähkrimi in Reinkultur:

http://naehfreundin.blogspot.de/search?q=1381


Wie sagte schon meine Oma vor Jahrzehnten, als meine Kinderhose zu eng wurde: "Da müssen wir einen Keil einsetzen!"

Tja, gedacht, übriggebliebenen Stoff gesichtet, zwei größtmögliche keilförmige Stücke zugeschnitten und..........tataaaa....eingesetzt.

Es klingt banal, aber ich habe tatsächlich in der rechten und linken Seitennaht einen langen Keil eingesetzt. 
Warum abnehmen, wenn ich das Kleid weiter machen kann?!?!?!

Nun ist es zwar nicht mehr das Original , aber dafür mein Original.




Nun aber fix noch den Saum genäht.
Damit er sich schön wellt, habe ich einen ganz schmale Zickzackstich gewählt.





Fertig.
Paßt wackelt und hat vor allem Luft.

Hier noch einmal den Vorher-Nachher-Vergleich, also mit und ohne Keil:















Auf dem nächsten Foto seht ihr eine kleine Nähschwäche: Ich habe nämlich nicht exakt gleichmäßig eingereiht. Das Ergebnis sind verzogene Fältchen und das merkt man beim Tragen. Ist aber nicht schlimm.

Ein kurzer Blick ins Innenleben des Kleides:
Für ein längeres Futter hätte ich das Wirkfutter stückeln müssen. Da eine längeres Futter für meinen Zweck nicht notwendig war, aber ich es hierbei belassen.

Last but not least:
Die Tragebilder an der Frau...




Ich hoffe, ihr hattet ein bißchen Freude an diesem doch längeren Post und wünsche euch noch eine paar schöne warme und sonnige Tage im August. Genießt die Zeit, der Herbst kommt schneller als uns lieb ist...

Selbstgenähte Kleidung, die ich mag, die trage ich auch.

Klick aufs Foto führt zum Post.

Und ihr?
Hebt ihr alles Selbstgenähte auf bis der Schrank sprichwörtlich aus allen Nähten platzt?
Oder könnt ihr euch auch von Selbstgenähtem trennen?

Burda 3/2016, Modell 104

Eine schnell genähte Bluse aus Baumwollsatin.
Den kleinen Schlitz am Halsausschnitt habe ich mit einem mit Stoff bezogenem Knopf zusätzlich gesichert, denn er klaffte immer  auf und das gefiel mir nicht.

Den Schlitz im Rücken habe ich, abweichend vom Original, ca. 20 cm weiter zugenäht. Nun steht die Bluse im Rücken nicht so weit ab.

Eine weitere Bluse nach diesem Schnitt könnte ich mir durchaus vorstellen.

Memo an mich: Beim nächsten Mal die Ärmel etwas weiter ausschneiden. 


Die Ledertasche ist übrigens diese hier (klick). Natürlich selbstgemacht ;-)




Burda 3/2016, Modell 104

Offener Hosen-sew-along 2016/2017



Hallo liebe Nähfreundinnen und -freunde;-),

heute lade ich euch zum

  Offenen Hosen-sew-along 2016/2017 

ein.

Offen bedeutet, daß man jederzeit ein- und aussteigen kann, es wird keine festen Termine geben, an denen man einen vorher festgelegtes Nähziel erreicht haben soll.

Ein sew-along mal anders:

Wir wollen uns mit dem schier unerschöpflichen Thema "Beinkleid" beschäftigen.
Jede nach ihren Möglichkeiten und ihrem eigenen Nähtempo.

An jedem 10. eines Monats, erstmals am 10. September 2016, letztmals am 10. Januar 2018, wird die Linkliste hier auf dem Blog, immer für 10 Tage (also monatlich vom 10.bis zum 20.) geöffnet,

Ihr dürft alle eure Posts, die ihr im jeweils vergangenen Monat zum Thema "Hosen" geschrieben habt, hier verlinken.

Habt ihr im jeweils vergangenen Monat mehrere Hosenposts veröffentlicht, dann verlinkt ihr bitte die einzelnen Posts, bitte nicht eure Startseite. Außerdem setzt in euren Posts bitte einen Backlink  zur Monatsliste.

Ich freue mich darauf und hoffe, daß ihr zahlreich mitmacht.

Das Banner dürft ihr selbstverständlich mitnehmen und auf eurem Blog benutzen.

So, und nun fangen wir gleich an, ab sofort bis zum 30. August gibt es die erste geöffnete Liste, die nächste dann am 10. September. Viel Spaß bei der Blogparty!