17. Mai 2017

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Vom Laufsteg in den Kleiderschrank. 3.1. Meine Inspiration...

...ist Ellie Saab, ein libanesischer Modedesigner.

Beim Klicken durchs Netz und der Suche nach neuen Inspirationen für Designerkleider bin ich bei Ellie Saab hängengeblieben.
Nähbar und tragbar ist wäre für mich dieses Modell aus der Ready-toWear-Kollektion Frühjahr 2013. Schon etwas älter, aber ganz nett.
Wenn man das Bild am Tablet heranzoomt sieht man, daß es wohl aus Jersey genäht ist (Covernaht am Saum). Die schwarzen Streifen könnten aufgesetzte Jerseystreifen und/oder Ziernähte sein, da bin ich noch nicht ganz sicher. Auf dem Foto links unten sieht man das Modell auch von hinten, nämlich am Model im Hintergrund.


Seit ein paar Jahren kaufe ich mir immer die Ausgaben von " Ratgeber Frau und Familie" , in denen Nähmode vorkommt. Den Schnittmusterbogen (der dem Heft nicht beiliegt)  hatte ich irgendwann einmal angefordert und nun bekomme ich diesen immer automatisch, wenn ein neues Heft erscheint. Praktisch.
Nun ist es an der Zeit, einmal ein solches Schnittmuster auszuprobieren und eines davon könnte sich gut eignen: Modell 3919 aus Ausgabe 9/2012.
Ich werde berichten, wie ich zurechtkomme.


In meinen Stoffvorräten habe ich schon mal geschaut und es könnte sich ein dunkelgrauer Jersey eignen. Einen unifarbenen Jersey in einer Kontrastfarbe hätte ich auch und passendes Overlockgarn in Kontrastfarbe wäre auch da.

Dieses Mal möchte ich möglichst NICHTS dazukaufen....mein Laufstegkleid der letzten Runde ist ja auch noch nicht fertig und ich hadere sehr mit diesem seidigen Sack....

Dieses Post verlinke ich zu Yvonne und bedanke mich an dieser Stelle bei den beiden Organisatorinnen.

Schere
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Vom Laufsteg in den Kleiderschrank. Der seidene Sack.

So sieht ein seidener Sack aus:


Das Kleid ist zwar fertig genäht, aber tragen kann ich es immer noch nicht.

Warum?
Zuerst habe  ich, wie hier geschrieben, keilförmige Einsätze eingenäht, um mehr Weite in das Kleid zu bekommen. Das sieht schon mal wenig nach Haute Couture aus. In der Regel hängen aber die Arme nach unten und man sieht es nur auf den zweiten Blick. Damit könnte ich noch leben.


Die Spitze.
Ein Albtraum.
Zuerst habe ich den überstehenden Tüll in mühsamer Kleinarbeit weggeschnitten. Schließlich möchte die Frau ja auch eine schöne Spitze am Kleid haben.

Auf den nur abgelockten Saum habe ich dann die Spitze mit Zickzack genäht. Genau auf die Overlocknaht. Fertig.

Und was bitte ist das??????
Mal abgesehen vom blauen Greiferfaden  - die "gute" Seite der Spitze liegt innen !!!!!!!!!!!!!!

Also wieder abtrennen....schwarze Spitze auf schwarzem Stoff, genäht mit schwarzem Garn, Zickzack auf Overlock. Ich habe ein paar Stunden bei guten Licht gebraucht, um die Spitze wieder zu lösen. Die Spitzenborte hat das ohne Schaden zu nehmen überstanden, der Stoff nicht.
Deswegen mußte ich den Saum neu ablocken, das Kleid ist nun ca. 1,5 cm kürzer als bei der Anprobe.
Die Spitze ist mittlerweile neu angenäht - die schöne Seite auch nach außen -  und auch die Bogenkante der Spitzenborte habe ich mit Zickzack einmal festgesteppt. So weit, so gut.

Jedoch ist das Kleid ja nun etwas kürzer und der Saum endet genau auf der dicksten Stelle meiner Waden. Durch die Weite (Schwangerschaft geht in meinem Alter nicht mehr so ohne weiteres durch) und die nun neue Länge sieht das Kleid an mir aus wie ein weit schwingender Sack. Nicht schön.
Dieses ist  bis dato das materialseitig teuerste Kleid, das ich mir jemals genäht habe.
Deshalb bringe ich es nicht übers Herz, daraus ein TfT zu machen.

Noch angesäuerter als im letzen Post beschrieben, habe ich weitere 90 cm Stoff bestellt. Nicht zu fassen.
Auch nochmal Spitze. Die Spitze ist nun ausverkauft.

Ich werde eine Stoffbahn von ca. 30 cm Breite unter den jetzigen Saum nähen und darauf wiederum eine Spitzenborte. 

Stoff und Spitze sollten heute im Briefkasten liegen....
Ich werde über den Fortgang der Dinge berichten.

Übrigens fällt mir auf, daß nur in den wenigsten Blogs über Mißgeschicke berichtet wird. Ja, klappt denn bei euch immer alles??!?! Schön kann jeder ;-)
Schere

12. Mai 2017

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Die Temperaturdecke. April.

Im März hatte ich dazu nichts gebloggt.

Aber jetzt: der April.
Man sieht deutlich, daß es ab Mitte April noch einmal eine kältere Phase gab.
Ende April hatte ich ca. 270 Maschen auf der Nadel und die langen Reihen fangen an zu nerven. Dazu kommt, daß es nun auch abends wieder länger hell und  -hoffentlich- auch wärmer werden wird, so daß wir viel Zeit im Freien verbringen werden. Ich muß aufpassen, da ich mit dem Stricken dranbleibe....
Schere